Hoffnungsträger Fußball-WM

Hoffnungsträger Fußball-WM

Die Konsumlaune der Südafrikaner wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Die Fußball-WM soll nun endlich auch den dortigen Onlinehandel in Schwung bringen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Auch die Pro-Kopf-Konsumausgaben werden von 4.260 Dollar im Jahr 2009 auf 6.252 Dollar im Jahr 2014 klettern, was sich unter anderem auf die wachsende Zahl der Touristen und ihrer Ausgaben zurückführen lässt.

Im Jahr 2009 hat sich dieser Trend zwar verlangsamt, allerdings gewinnt er 2010 durch die Fußball-WM wieder an Dynamik. Die größten südafrikanischen Einzelhandelsketten sind 2010 gerade einmal unter den größten 250 der Welt zu finden. Mit Platz 130 erzielte die Shoprite Holdings Ltd. das beste Ergebnis.

Onlinehandel als Wachstumsmotor

Obwohl die Internetnutzung in Südafrika während der vergangenen Jahre rasant angestiegen ist, bleibt der Onlinehandel im weltweiten Vergleich relativ unbedeutend. 2009 nutzten in Südafrika lediglich 4,6 Millionen Menschen das Internet, weniger als beispielsweise in Marokko, Nigeria oder Ägypten mit jeweils 10 Millionen Nutzern.
 
Wie die Zahlen im "South Africa Retail, Home-Shopping, E-Commerce Report" von yStats.com zeigen, betrug der südafrikanische Onlinehandel Ende 2009 sogar weniger als ein Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes. Auch nutzten nur wenige Südafrikaner Teleshopping-Angebote.

Allerdings erwarten die Onlinehändler im Jahr der Fußball-WM ein gesundes Umsatzwachstum. So erzielten Internetshoppingseiten wie kalahari.net bereits im vergangen Jahr Wachstumsraten von 20 Prozent bis 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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