HP, Intel, IBM und NEC fördern Linux

HP, Intel, IBM und NEC fördern Linux

Hewlett-Packard (HP), die Intel Corporation, IBM und NEC wollen gemeinsam die erste unabhängige und gemeinnützige Einrichtung der Industrie für Entwickler eröffnen, die Enterprise-Lösungen für Linux entwickeln.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Einrichtung soll Open-Source-Entwicklern eine zentrale Enterprise-Entwicklungsumgebung bieten und sich als Treffpunkt für den Austausch von Ideen und Entwicklungen etablieren. Die Eröffnung des OSDL ist für das Ende des Jahres in der Nähe von Portland (Oregon, USA) vorgesehen.

Die Einrichtung wird bestehende Projekte unterstützen, die Open-Source-Lizenzen verwenden und die dem heutigen Open-Source-Entwicklungsmodell entsprechen. Das OSDL soll keine neuen Projekte aufsetzen, sondern die Weiterentwicklung bestehender vorantreiben. Welche Projekte als erstes gefördert werden, soll im Laufe diesen Jahres bekannt gegeben werden, nach einer offenen und neutralen Auswahl in Abstimmung mit der Open-Source-Gemeinde. Diese Projekte kommen aus den Bereichen Tool-Entwicklung bis hin zu Kernel-Projekten, die die Enterprisefähigkeiten von Linux verbessern. Weitere Informationen über das Labor und seine ersten Projekte finden Sie im Internet unter www.osdlab.org.

Die Einrichtung soll durch ein selbständiges Entscheidungs- und Verwaltungs-Organ geleitet werden, das sich aus Mitgliedern der Open-Source-Gemeinde und Vertretern der Sponsoren zusammensetzt und einen Geschäftsführer benennt. Dieser soll die Richtlinien und Entscheidungen umsetzen und gemeinsam mit der Community Projekte auswählen. (ST)


KONTAKT:

Intel GmbH
Marlo Thompson
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 089-99143220
Fax 089-99143429
Internet: www.intel.de

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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