
Inditex bringt Bershka nach Deutschland
In Berlin hat heute die erste deutsche Bershka-Filiale eröffnet. Die Marke, die sich an 15- bis 25-Jährige richtet, ist nach Zara zweitwichtigstes Standbein des spanischen Modekonzerns Inditex.
David WöllensteinRedakteurSpäter Markteinstieg
Nach Zara, Massimo Dutti und Zara Home ist Bershka das vierte Inditex-Konzept auf dem deutschen Markt. Der Markteintritt in Deutschland erfolgt spät: Weltweit ist die Marke, die 1998 im Heimatmarkt Spanien startete, bereits mit mehr als 750 Läden in 56 Ländern vertreten. Mit einem Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Euro ist Bershka inzwischen nach Zara (Umsatz: 8,1 Milliarden Euro) das zweitwichtigste Standbein von Inditex.
Der spanische Mutterkonzern betreibt mit seinen Konzepten Zara, Zara Home, Massimo Dutti, Pull and Bear, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe mehr als 5.000 Läden in 78 Ländern. Im Geschäftsjahr 2010 stiegen die Umsätze um 13 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro.
Online-Offensive
In Deutschland betreibt Inditex aktuell 74 Läden in rund 40 Städten. In der kommenden Woche eröffnet die dritte deutsche Filiale von Zara Home in Düsseldorf.
Im kommenden Herbst will Inditex auch im Internethandel groß einsteigen. Anfang September starten zeitgleich Onlineshops für die Marken Massimo Dutti, Pull and Bear, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe in den europäischen Kernmärkten Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, England, den Niederlanden und Portugal.
Zara betreibt bereits seit September 2010 einen Onlineshop.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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