Während sich der Anteil der E-Commerce-Einnahmen am Gesamtumsatz der Unternehmen in Deutschland auf 17 Prozent beläuft, ist dieser Wert in der Tschechischen Republik deutlich höher: Mit 24 Prozent E-Commerce-Anteil nahmen die Unternehmen der tschechischen Nachbarn in 2012 laut EU-Kommission europaweit die Spitzenposition ein. Die Werte zu allen anderen EU-Staaten sowie deren Entwicklung zwischen den Jahren 2010 und 2012 stellt die EU anhand einer Tabelle zur Verfügung: Wert der Ein- und Verkäufe über das Internet und/oder andere Netze.
Anmerkung: Die genannte Tabelle verspricht noch einen Zusatznutzen in der Zukunft. Zwar wurden entsprechende Daten noch nicht hinterlegt, jedoch schon weitere Filter angelegt und benannt: Künftig werden sich auch die Anteile der Internetverkäufe am Gesamtumsatz, sortiert nach Umsätzen innerhalb der jeweilgen europäischen Binnenmärkte, sowie die Umsatzanteile durch Exporte (in EU- und Drittländer) getrennt abfragen und miteinander vergleichen lassen. Für "Numbercruncher" mit Interesse am Thema "Crossboarder Sales im E-Commerce" kündigt sich hier eine nützliche Ressource an.
Grafik: statistaRedakteur
Karsten Werner ist Logistiker, Projektmanager und Dozent für berufliche Weiterbildung. Er beobachtet seit 2000 die Entwicklungen im E-Commerce. Neben seiner Neugierde an Supply Chains und Best Practices im Onlinehandel, bildeten die Empfehlungssysteme im Web 2.0 später einen weiteren Interessensschwerpunkt. Derzeit liegt sein Themenfokus auf den Geschäftsmodellen und Strategien in den Märkten für digitale Güter. Er schreibt außerdem für Netzwertig.com und twittert unter @KarstenWerner.
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