Mit scondoo ist jüngst ein neuer App-Anbieter gestartet. Das Ziel: Rabatte im Local Mobile Commerce massentauglich zu machen. Der Ansatz des Start-ups: Der Fragmentierung des Marktes ein Schnippchen schlagen, indem man nicht mit bestimmten Händlern oder Handelsketten, sondern direkt mit den Herstellern von Markenprodukten kooperiert: Kassenbons per Smartphone scannen und direkt beim Hersteller "Punkte" sammeln.
Ein echter "Problemlöser", der für viele Konsumenten offensichtlich auch keine Zukunftsmusik mehr darstellt: Nach gedruckten Rabatt- und den E-Mail-Gutscheinen, werden "Digitale Gutscheine als Belohnung direkt nach einem Kauf" an dritter Stelle als "sehr nützlich" oder "eher nützlich" empfunden.
Mit der Akzeptanz einer entsprechenden Mobil-Lösung ("Gutscheine als QR-Code, die ich mit dem Handy nutzen kann"), hapert es zwar im direkten Vergleich der einzelnen Gutschein-Typen noch, dennoch ist die Zustimmung von 32 Prozent für diese Couponing-Variante positiv zu bewerten: Fast jeder dritte Befragte kann sich für diese Gutschein-Variante bereits begeistern.
Noch ein Hinweis: Zu dieser Fragestellung gab es eine gerade Anzahl an Antwortmöglichkeiten (keine "Flucht in die Mitte" möglich). Die Ergebnisse im Detail gibt es hier.

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Redakteur
Karsten Werner ist Logistiker, Projektmanager und Dozent für berufliche Weiterbildung. Er beobachtet seit 2000 die Entwicklungen im E-Commerce. Neben seiner Neugierde an Supply Chains und Best Practices im Onlinehandel, bildeten die Empfehlungssysteme im Web 2.0 später einen weiteren Interessensschwerpunkt. Derzeit liegt sein Themenfokus auf den Geschäftsmodellen und Strategien in den Märkten für digitale Güter. Er schreibt außerdem für Netzwertig.com und twittert unter @KarstenWerner.
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