
Insolvenzverfahren soll im September beginnen
In nicht einmal zwei Wochen kann das Insolvenzverfahren von Arcandor beginnen - wenn es nach dem Wunsch des Insolvenzverwalters geht. Dessen Gutachten sollen nächste Woche fertig sein.
David WöllensteinRedakteurAracandor soll aufgelöst werden
Den bisherigen Plänen nach sollen die Warenhaus- und Versandhandelstöchter saniert werden. Allein bei Primondo würden dabei rund 3.700 Stellen gestrichen. Im Kaufhausgeschäft wird der Fortbestand von 19 der insgesamt 126 Waren- und Sporthäuser geprüft. Für beide Töchter werden Partner gesucht.
Die Dachgesellschaft Arcandor soll aufgelöst werden. Anfang November sollen dann den Gläubigerversammlungen die weitergehenden Pläne zur Abstimmung vorgelegt werden.
Die verpfändeten Anteile an der Tourismustochter Thomas Cook werden voraussichtlich von den Banken verkauft. Thomas Cook arbeitet eigenständig und ist nur indirekt von der Arcandor-Insolvenz betroffen. Thomas Cook ist an der Londoner Börse notiert.
Kritik am Unternehmen
Görg hatte dieser Tage eine verheerende Kritik an Geschäftspolitik von Karstadt geäußert - und dabei auch den ehemaligen Arcandor-Vorstandsvorsitzenden Thomas Middelhoff nicht verschont.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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