
Interesse an Open-Source-Software nimmt zu
Das Interesse der CeBIT-Besucher an lizenzfreier Software wächst. Open Source tritt aus der Entwicklernische heraus und wird businessfähig. Bei Geschäftskunden fallen anfängliche Vorbehalte. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Software von Fachleuten eingeführt, in bestehende Systemlandschaften integriert und professionell gewartet wird.
Björn BöerChefredakteurLaut Wilken entwickelt sich lizenzfreie Software immer mehr zum "Kassenschlager". Die gesparten Lizenzkosten nutzen die Kunden für individuelle Anpassungen und sichern sich so einen Mehrwert und Vorteil gegenüber Wettbewerbern. Die von Wilken auf der CeBIT 2005 präsentierte erste lizenzfreie Warenwirtschaft auf Open-Source-Basis ist auf der Messe auf reges Interesse gestoßen.
"Openshop WWS" basiert auf dem lizenzfreien Kern der Open-Source-Software "Compiere" und beinhaltet Module für die Bestandsführung, den Einkauf, den Vertrieb sowie für das Kundenmanagement. Der Kunde zahlt im Rahmen der Wartung auch die Integration in das Rechnungswesen und in das E-Business. "Was SuSE und Red Hat für Linux sind, möchte Wilken für Open-Source-ERP-Software werden", erklärte Wilken-Geschäftsführer Andreas Lied. (KC)

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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