iPad schon bald in Deutschland

iPad schon bald in Deutschland

Besser spät als nie: Mit knapp zwei Monaten Verspätung soll das iPad am 28. Mai endlich in den Regalen der deutschen Händler liegen - und kostet ab 499 Euro aufwärts.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Doch auch daraus wurde nichts. Erst am 28. Mai soll das iPad, dem so mancher eine große Karriere als Onlineshopping-Star prognostiziert, nun in Deutschland auf den Markt kommen. Bis zu 814 Euro soll es dann kosten. Das günstigste iPad ist nach Angaben von Apple für 499 Euro zu haben.
 
Als Grund für die Verzögerung nennt das Computerunternehmen eine "überraschend starke Nachfrage" in den USA – mehr als 500.000 iPads seien in der ersten Woche verkauft worden. Nach einem Monat wurde Anfang Mai Unternehmensangaben zufolge das einmillionste iPad verkauft.

Insgesamt soll es dann in neun Ländern, darunter auch in Großbritannien und der Schweiz, in die Verkaufsregale kommen, teilte Apple am Freitag mit. Ab 10. Mai kann das Gerät online bestellt werden. In Österreich ist der Verkaufsstart für Juli geplant.

Springer-Chef ist aus dem Häuschen

Das Computerleichtgewicht, das gerade einmal 680 Gramm wiegt, wird in Deutschland schon sehnsüchtig erwartet – auch und vor allem von der Medienbranche: "Jeder Verleger der Welt sollte sich einmal am Tag hinsetzen, um zu beten und Steve Jobs dafür zu danken, dass er die Verlagsbranche rettet", sagte Springer-Verlag-Chef Mathias Döpfner in einem Fernsehinterview.
 
Diese enthusiastische Begrüßung verwundert nicht: Aus Verlegersicht soll das von Apple bereits etablierte einfache Bezahlmodell für Inhalte die Rettung der Branche werden. Die Publikumsmedien leiden massiv unter dem Verlust von zahlenden Lesern und Anzeigenkunden.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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