Juristen prüfen Zusagen der Karstadt-Kommunen

Juristen prüfen Zusagen der Karstadt-Kommunen

Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will es genau wissen: Der Verzicht mehrerer Kommunen auf Steueransprüche von Karstadt wird genauer geprüft.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
Teilen
Am Dienstag wurde bekannt, dass genügend Kommunen auf ihre Steueransprüche gegenüber dem Unternehmen verzichten. Damit wäre eine wichtige Bedingung für das Gelingen des Insolvenzplans erfüllt.

Entstehen würde dieser Posten nur durch den im Insolvenzplan vorgesehenen Verzicht der Gläubiger auf bis zu 97 Prozent ihrer Forderungen von bis zu zwei Milliarden Euro. Theoretisch wären dadurch Gewerbesteuerforderungen von etwa 140 Millionen Euro entstanden.

Nur drei Kommunen wollen nicht verzichten

Nur drei der 94 betroffenen Kommunen bestehen noch auf Steuerzahlungen. Die Prüfungen werden voraussichtlich am Montag abgeschlossen sein. Dann wollen die Gläubiger entscheiden, an welchen Bieter Karstadt gehen soll.

Zum Bieter-Kreis gehören der Finanzinvestor Triton, der Milliardär Nicolas Berggruen und das Warenhaus-Vermieterkonsortium Highstreet, das zum Teil zur US-Bank Goldman Sachs gehört, sowie der russische Unternehmer Artur Pachomow.

Eine Chronik der Karstadt-Krise finden Sie hier.

Teilen
David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.