Die Karstadt-Mitarbeiter machen Druck: Per Streik wollen sie eine Rückkehr zur Tarifbindung erzwingen. Und sie stellen Forderungen an Karstadt-Eigentümer Berggruen.
"...durch Aktionen bekräftigen"
Überraschend kommt dieser Schritt nicht. "Die Karstädterinnen und Karstädter brauchen eine Perspektive. Die gibt es verlässlich und verbindlich nur durch eine Standort- und Beschäftigungssicherung sowie die Rückkehr in die Tarifbindung", hatte Rüdiger Wolff, Karstadt-Verhandlungsführer von Verdi in der Tarifauseinandersetzung mit der Karstadt-Geschäftsführung, vor einigen Tagen gesagt. "Notfalls müssen wir unsere Forderungen durch Aktionen bekräftigen."
Die Belegschaft des Warenhauskonzerns will nun den Druck auf die Geschäftsleitung erhöhen. Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Karstadt-Führung verlaufen seit Wochen ergebnislos. Die Arbeitnehmervertreter verlangen eine Rückkehr zur Tarifbindung, Standort- und Beschäftigungssicherung sowie kräftige Investitionen von Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen.
Die nächste Runde in der Tarifverhandlung ist für den 11. November geplant.
