
Karstadt-Führung sagt Termin mit Verdi ab
Kommenden Dienstag wollten sich Karstadt und Verdi abermals über einen Tarifvertrag für den Warenhauskonzern beraten. Daraus wird nichts, denn Karstadt hat noch internen Klärungsbedarf.
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Kommenden Dienstag wollten sich Karstadt und Verdi abermals über einen Tarifvertrag für den Warenhauskonzern beraten. Daraus wird nichts, denn Karstadt hat noch internen Klärungsbedarf.

Die Verhandlungen sind zäh. Doch immerhin sieht Verdi etwas Hoffnung im Streit um eine tarifliche Einigung mit Karstadt. Denn neuerdings treffen sich beide Seiten öfters.

Zwei Verhandlungen verliefen ergebnislos, die dritte brachte den Durchbruch: Für Karstadt-Mitarbieter soll es bald wieder tarifliche Sicherheit geben. Freilich muss die Gewerkschaft noch eine "harte Nuss" knacken.

Verdi hatte die Karstadt-Mitarbeiter zu einem bundesweiten Streik am heutigen Freitag aufgerufen - doch die Resonanz war bescheiden. Umso lauter wird die Kritik am Eigentümer des Warenhauskonzerns.

Die Karstadt-Mitarbeiter machen Druck: Per Streik wollen sie eine Rückkehr zur Tarifbindung erzwingen. Und sie stellen Forderungen an Karstadt-Eigentümer Berggruen.