
Karstadt-Eigentümer Berggruen kämpft um Kaufhof
Kommt doch noch die Warenhausfusion? Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen hat sein Angebot für die Metro-Warenhaustochter Kaufhof nachgebessert.
Thomas RehmRedakteurNach Angaben der Zeitung beinhaltet die Offerte nicht nur einen höheren Preis für die Warenhausgruppe, sondern macht auch deutlich, dass Berggruen an Kaufhof mit eigenem Management und einem eigenen Mitarbeiterstamm festhalten wolle.
Baldige Entscheidung unwahrscheinlich
Der Metro-Aufsichtsrat will auf seiner Sitzung am Freitag über die Angebote für den seit 2008 zum Verkauf stehenden Kaufhof beraten. Dass aber schon eine Entscheidung gefällt wird, an wen die Warenhäuser gehen, gilt als unwahrscheinlich.
Neben Berggruen sind auch die österreichische Immobilienfirma Signa und ein Konsortium um den Handelsmanager und früheren KarstadtQuelle-Chef Wolfgang Urban im Bieter-Rennen.
In der Branche wird der Unternehmenswert von Kaufhof auf zwei bis drei Milliarden Euro taxiert. Besonders werthaltig sind dabei die Immobilien. Zuletzt hatte Signa Medienberichte über ein Kaufangebot für Kaufhof in Höhe von 2,05 Milliarden Euro als falsch zurückgewiesen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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