Karstadt kommt voran

Karstadt kommt voran

Die Sanierung bei Karstadt scheint zu greifen. Der Umsatz sinkt zwar noch, doch der Nettoverlust soll um mehr als die Hälfte geschrumpft sein, heißt es in einem Zeitungsbericht. Das liegt nicht nur am harten Sparkurs.

MSMarion SchalkRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Der Umsatz sei zwar um 2,7 Prozent gesunken, meldete die Zeitung, der Nettoverlust habe aber auf etwa ein Drittel zurückgefahren werden können. Er soll jetzt zwischen 60 und 70 Millionen Euro liegen, vielleicht sogar noch etwas besser. Im Vorjahr belief er sich noch auf 190 Millionen Euro.

Neue Strategie: Rückbesinnung auf lokale Stärken

Am Mittwoch, 21. Oktober, will die Warenhaus AG ihre Jahresbilanz offiziell veröffentlichen. Die positive Entwicklung liege dabei nicht nur an dem harten Sparkurs, den der vom neuen Eigentümer als Chef eingesetzte Stephan Fanderl durchzieht: Flächenreduzierungen, Filialschließungen, Stellenstreichungen; das Management fährt auch eine neue Strategie, schreibt die "Süddeutsche Zeitung": Die Rückbesinnung auf eigene Stärken - in jedem Warenhaus sollen die lokalen Stärken ausgebaut werden.

Die Zeitung zitiert einen Insider, wonach in jedem Warenhaus die individuellen Wachstumsfelder identifiziert und ausgebaut werden sollen.

Karstadt gehört seit 2014 der Signa Holding. Deren Gründer René Benko kaufte die Warenhauskette für einen Euro von Nicolas Berggruen.

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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