
Karstadt schließt Stellenabbau vorzeitig ab
Karstadt hat den Abbau von 2.000 Stellen früher beendet als geplant. Gerüchte über Filialschließungen dementierte Konzernchef Jennings erneut.
Thomas RehmRedakteur"Schmerzhafte Effekte" in Kauf nehmen
Mit Blick auf den Stellenabbau sagte er weiter, solche "schmerzhaften Effekte" müssten für den langfristigen Erfolg in Kauf genommen werden. Der Karstadt-Chef betonte zugleich: "Wir haben keine Pläne für Filialschließungen."
Zum Essener Unternehmen, das dem deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen gehört, zählen 86 Warenhäuser, 28 Sport-Filialen und die Luxuswarenhäuser KaDeWe (Berlin), Alsterhaus (Hamburg) und Oberpollinger (München). Karstadt beschäftigt rund 22.000 Mitarbeiter.
Erst kürzlich hatte Karstadt die Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2010/2011 veröffentlicht, das der Konzern mit einem Umsatzminus von 3,1 Prozent abgeschlossen hat. Für das Geschäftsjahr 2011/2012 rechnet der Konzern mit einem Anstieg der Erlöse um 0,9 Prozent.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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