
Karstadt schreibt tiefrote Zahlen
Karstadt muss im Geschäftsjahr 2011/2012 einen kräftigen Umsatzeinbruch und einen Fehlbetrag in dreistelliger Millionenhöhe hinnehmen, wie aus den aktuellen Zahlen des Bundesanzeigers hervorgeht.
David WöllensteinRedakteurAuch Premium geht es nicht gut
Auch die inzwischen mehrheitlich an den österreichischen Immobilieninvestoren René Benko verkaufte Karstadt Premium GmbH, in der die drei Luxuswarenhäuser KaDeWe (Berlin), Alsterhaus (Hamburg) und Oberpollinger (München) zusammengefast sind, machte Verluste. Dort entstand nach den im Bundesanzeiger veröffentlichten Zahlen ein Minus von 7,6 Millionen Euro, im Vorjahr hatte der Verlust lediglich bei 47.000 Euro gelegen.
Der Karstadt-Aufsichtsratschef Stephan Fanderl hatte vor einigen Tagen prognostiziert, dass Karstadt auch 2014 nicht profitabel sein wird.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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