
Karstadt soll bis Ende Mai verkauft werden
Die Verhandlungen über die Zukunft von Karstadt gehen in die entscheidende Phase. Ende Mai will der Insolvenzverwalter eine Lösung gefunden haben. Potenzielle Käufer gibt es.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentPermira wohl aus dem Rennen
Bei dem halben Dutzend Kaufinteressenten soll es sich ausnahmslos um Unternehmen aus der Private-Equity-Branche handeln. Der zuletzt gehandelte Frankfurter Investor Permira sei nicht mehr im Bieterrennen, will das "Handelsblatt" erfahren haben. Angeblich sehe Permira keine Zukunft im klassischen Warenhausgeschäft. Derzeit schauen sich die möglichen Investoren im Datenraum von Karstadt die Zahlen des Unternehmens an.
Das "Handelsblatt" schätzt den Essener Unternehmensberater Klaus Appelhoff als aussichtsreichen Mitbewerber um den Karstadtkauf ein. Der 57-Jährige soll gemeinsam mit einem Finanzinvestor den Einstieg bei der Warenhauskette forcieren - was allerdings pikant wäre: Appelhoff saß bis 2004 im Karstadt-Vorstand.
Sparstadt und Ladies' Nights
Dass in die Zukunftsgestaltung von Karstadt neue Dynamik gekommen ist, ist in den vergangenen Wochen unverkennbar gewesen. In einer Werbekampagne wurden beispielsweise mehrere Häuser zu "Sparstadt"-Filialen umbenannt. In vielen Städten sollen zudem Verkaufsveranstaltungen für Frauen stattfinden.
Ein Investitionsplan des Karstadt-Managements sieht zudem nach Informationen des Wirtschaftsmagazins Der Handel vor, dass nach Verkauf der Warenhauskette zügig in die Filialen investiert werden soll.
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Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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