Erst geht der Aufsichtsratschef im Zorn - nun stimmen die Zahlen nicht: Karstadt durchlebt ein unruhiges Frühjahr. Die rückläufigen Umsätze seien aber kein Grund zur Besorgnis, teilt das Unternehmen mit.
Schlechtes Weihnachtsgeschäft
Nach Informationen der "FTD" soll vor allem das Weihnachtsgeschäft in den Karstadt-Warenhäusern schlechter als im Vorjahr gelaufen sein. Der Umsatz sei im Dezember um 3,8 Prozent gesunken. Der Investor Nicolas Berggruen hatte die Kette im Oktober 2010 übernommen.
Die Meldung über die rückläufigen Umsätze passt zu den schlechten Nachrichten, die Karstadt derzeit produziert. Vorige Woche trat Rewe-Chef Alain Caparros verärgert von seinem Posten als Aufsichtsratschef des Warenhauskonzerns zurück, um wenige Tage später scharfe Kritik an den Erneuerungsplänenen von Berggruen zu üben. Außerdem fehlen weiterhin öffentliche Stellungnahmen zur zukünftigen Unternehmensstrategie des neuen Karstadt-Geschäftsführers Andrew Jennings.
dpa, DH
