
KiK zahlt für Einsturzopfer in Bangladesch
Der Textildiscounter KiK zahlt 726.200 Euro Entschädigung für die Opfer des Fabrikeinsturzes im April 2013 in Bangladesch.
David WöllensteinRedakteurDer Textildiscounter KiK will nun insgesamt eine Million US-Dollar (rund 726.200 Euro) für Opfer des Einsturzes bereitstellen. Eine Hälfte des Geldes fließe in Projekte mit dortigen Hilfsorganisationen, die andere Hälfte gehe an den Fonds der Internationalen Arbeitsorganisation, der Opfer und Familien des Unglücks unterstützt, teilte das zur Tengelmann-Gruppe gehörende Unternehmen mit.
"Keine direkte Geschäftsbeziehung"
"Unmittelbar nach dem verheerenden Gebäudeeinsturz am 24. April des letzten Jahres hat KiK schnell und unbürokratisch medizinische sowie therapeutische Hilfe für die Betroffenen des Unglücks bereitgestellt", heißt es in einer Erklärung des Händlers. "Zur langfristigen Unterstützung der Familien der Opfer wurden gemeinsam mit renommierten bangladeschischen Hilfsorganisationen Projekte entwickelt und aufgesetzt."
KiK habe zum Zeitpunkt des Unglücks keine direkte Geschäftsbeziehung mit der eingestürzten Fabrik gehabt, es sei dem Unternehmen aber "ein wichtiges Anliegen, die Produktionsbedingungen in Bangladesch nachhaltig und langfristig - auch im Schulterschluss mit anderen internationalen Unternehmen, der Regierung und den NGOs vor Ort - zu verbessern", so die Tengelmann-Tochter.
dpa, DH

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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