
Konsumenten finden Lebensmittel-Onlinekauf gut
Der Onlinehandel mit Lebensmitteln kommt nur zögerlich in Schwung. Doch ein Drittel der Bundesbürger kann sich vorstellen, Wurst oder Gemüse nach Hause liefern zu lassen. Freilich gibt es auch Bedenken.
David WöllensteinRedakteurIn den im europäischen Ausland teilweise schon weit verbreiteten "Home-Delivery-Modellen" sehen viele Verbraucher jedoch durchaus Vorteile. So gaben 47 Prozent der Befragten an, im Vergleich zum klassischen Einkauf in der Filiale nicht mehr an die Öffnungszeiten der Supermärkte gebunden zu sein.
Sorge vor schlechter Qualität
49 Prozent wissen die Bequemlichkeit zu schätzen, alle Waren an die Tür geliefert zu bekommen und nichts mehr nach Hause tragen zu müssen. 28 Prozent finden im Internet spezifische Produkte, die im stationären Handel nicht zu bekommen sind. 27 Prozent sind der Meinung, durch das Onlineshopping Zeit zu gewinnen, um sich mit wichtigeren Dingen als dem Lebensmittel-Einkauf zu beschäftigen.
Bei möglichen Nachteilen des Internetshoppings von Lebensmitteln dominiert die Sorge vor schlechter Qualität. 45 Prozent der Verbraucher trauen dem Online-Angebot nicht, weil sie befürchten, dass beispielsweise Kühlung und Frische nicht verlässlich sind. 30 Prozent geben zu bedenken, den Preis nicht unmittelbar vergleichen zu können und damit möglicherweise zu teuer einzukaufen. Nur zwölf Prozent der Verbraucher gaben an, der Lebensmitteleinkauf auf einem Internet-Portal sei zu kompliziert.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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