Konsumklima hellt sich auf

Konsumklima hellt sich auf

Die Verbraucher zeigen sich von der Rezession überraschend wenig beeindruckt - und sind laut GfK weiterhin in Kauflaune. Sie schätzen ihre Einkommensaussichten optimistischer ein.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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„Die Konsumenten sehen ihre Kaufkraft gestärkt und schätzen folglich ihre Einkommensaussichten optimistischer ein", erklärten die Marktforscher. Damit verstärkten sich die Anzeichen, dass der Konsum in diesem Jahr den Konjunktureinbruch etwas abmildern könne.

Weniger Konjunkturpessimismus

Trotz der zahlreichen Hiobsbotschaften über Produktionseinbrüche, Kurzarbeit und drohende Entlassungen habe sich der Konjunkturpessimismus etwas abgeschwächt. Eine Ursache dafür sei vermutlich die Verabschiedung des zweiten Konjunkturpakets. Die Verbraucher erwarteten, dass dadurch die Binnenkonjunktur gestützt werden könne.

Auch die Rückzahlung der Pendlerpauschale mit Erstattungen von teils mehr als 1.000 Euro wirke sich positiv auf die Einkommensaussichten aus.

Aussichten hängen vom Arbeitsmarkt ab

Der Gesamtindikator für das Konsumklima steigt laut GfK-Prognose im März auf 2,6 Punkte nach 2,3 Punkten im Februar. Das Konsumklima sei aber auf einem zu niedrigen Niveau, um die stark rückläufigen Exporte und Investitionen voll kompensieren zu können, schränkten die Konsumforscher ein.

„Wie sich die Konsumkonjunktur weiterhin entwickelt, bleibt davon abhängig, ob und wie stark die Finanzkrise zu einer Arbeitsmarktkrise wird", hieß es. Ein sehr starker Anstieg der Arbeitslosigkeit würde auch der Konsumlaune wieder einen herben Dämpfer verpassen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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