Die Verbraucher zeigen sich von der Rezession überraschend wenig beeindruckt - und sind laut GfK weiterhin in Kauflaune. Sie schätzen ihre Einkommensaussichten optimistischer ein.
Weniger Konjunkturpessimismus
Trotz der zahlreichen Hiobsbotschaften über Produktionseinbrüche, Kurzarbeit und drohende Entlassungen habe sich der Konjunkturpessimismus etwas abgeschwächt. Eine Ursache dafür sei vermutlich die Verabschiedung des zweiten Konjunkturpakets. Die Verbraucher erwarteten, dass dadurch die Binnenkonjunktur gestützt werden könne.
Auch die Rückzahlung der Pendlerpauschale mit Erstattungen von teils mehr als 1.000 Euro wirke sich positiv auf die Einkommensaussichten aus.
Aussichten hängen vom Arbeitsmarkt ab
Der Gesamtindikator für das Konsumklima steigt laut GfK-Prognose im März auf 2,6 Punkte nach 2,3 Punkten im Februar. Das Konsumklima sei aber auf einem zu niedrigen Niveau, um die stark rückläufigen Exporte und Investitionen voll kompensieren zu können, schränkten die Konsumforscher ein.
„Wie sich die Konsumkonjunktur weiterhin entwickelt, bleibt davon abhängig, ob und wie stark die Finanzkrise zu einer Arbeitsmarktkrise wird", hieß es. Ein sehr starker Anstieg der Arbeitslosigkeit würde auch der Konsumlaune wieder einen herben Dämpfer verpassen.
