Krieg der Zahlen: Worum es beim Streit zwischen Heinemann und bevh wirklich geht

Krieg der Zahlen: Worum es beim Streit zwischen Heinemann und bevh wirklich geht

"Zahlensalat", knöttert Prof. Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein, über die Branchenzahlen des bevh. Die Umsatzzahlen zum E-Commerce in Deutschland strotzten vor Widersprüchen und Inkonsistenzen. Eine Dauerfehde. In einem offenen Brief weist bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer die Vorwürfe zurück: "Warum bleiben Sie nicht bei der Wahrheit?". Vielleicht eine akademische Debatte. Im Grunde geht es nämlich um ganz andere Dinge.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der Streit um die Erhebungsmethode und die Frage, was wird wo mit eingerechnet und warum. Das ist ein Stück weit auch eine Sache der Weltanschauung.

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Netto oder brutto?

Der Kampf um die Deutungshoheit: Liegt sie beim bevh? Wie sehr kann sich das eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein als kompetenter Anbieter eigener Studien positionieren?

Politische Interessen. Jede Studie, jede Interpretation ist auch immer von der eigenen Weltsicht und der eigenen Klientel beeinflusst. Mal mehr, mal weniger.

Letztlich haben alle das gleiche Ziel. Mit einem möglichst realistischen Bild der Branche Orientierung bieten. Man könnte da natürlich zusammenarbeiten. Lieber redet man aber übereinander. Das erzeugt mehr Aufmerksamkeit für die eigene Agenda.



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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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