
Alibaba vor Einstieg bei Wirecard, eBay, Budnikowsky, Expert, Tennis Point
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! eBay ist auf 16 verschiedenen Social-Media-Kanälen präsent, hat dafür rund zwei Dutzend Menschen im Einsatz, will E-Commerce Bytes wissen. Das ist beeindruckend. Da aber kann der durchschnittliche Händler mittlerer Größe, und selbst manch ein Top-Player kaum mithalten. Was also tun? Überall mit Automatismen und Bots mehr oder weniger durchwurschteln? Eher nicht. Besser wäre es, die wichtigsten Kanäle oder nur den einen zentralen Kanal für die Zielg...
Was also tun? Überall mit Automatismen und Bots mehr oder weniger durchwurschteln?
Eher nicht. Besser wäre es, die wichtigsten Kanäle oder nur den einen zentralen Kanal für die Zielgruppe zu identifizieren und dort dann eine Top-Leistung zu bieten. Sie wissen ja: Wer zwei Hasen jagt, fängt keinen.
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Expert plant Virtual Shelf:
Der Elektronikhändler Expert will seine Multichannel-Strategie intensivieren. In den Läden will Expert alsbald ein „Virtual Shelf“, eine virtuelle Regalverlängerung, anbieten. Im Netz sind inzwischen über 30.000 Artikel online abrufbar, inklusive Preis, Verfügbarkeitsstatus und Möglichkeit der Reservierung. Diesen Service bieten aktuell 302 Expert-Fachgeschäfte und Fachmärkte auf ihren Websites an. Location Insider
App-Lösung für Budnikowsky:
Die Drogeriekette Budnikowsky plant für den Herbst eine App, die den Kunden als Einkaufsberater dient und mit der eigenen Kundenkarte verknüpft wird. "Angedacht ist, den Kunden lokalisierbare, personalisierte Angebote zu machen, damit sie in unsere Märkte kommen", zitiert die Lebensmittel Zeitung Geschäftsführer Christoph Wöhlke.
Tennis Point will offline wachsen:
Der Spezialversender Tennis Point plant weitere Filialen in Frankfurt, Stuttgart und München. Aktuell betreibt Tennis Point bereits neun Ladengeschäfte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. NeuhandelnINTERNATIONAL
Alibaba verhandelt mit Wirecard:
Alibaba plant den Einstieg beim Fin-Tech Wirecard. Das bayerische Software-Unternehmen kümmert sich unter anderem um Wearables als Mobile Wallet. Bei einzelnen Projekten kooperieren Wirecard und Alipay, Payment Tochter von Alibaba, bereits. So können Reisende aus China in den Geschäften am Münchner Flughafen beispielsweise per Alipay-App bezahlen. Ein Kunde, der bargeldlos mit seiner Alipay App bezahlen möchte, zeigt dem Händler lediglich sein Smartphone-Display mit einem Barcode. Der Händler scannt diesen Barcode mit einem Handscanner ein und der Bezahlprozess wird sofort gestartet. Im Hintergrund initiiert Wirecard die Zahlung. BamSTRENDS & FAKTEN Zahl des Tages: Kunden der Post beschweren sich überdurchschnittlich häufig über Probleme bei der Paketzustellung. Das zeigen Zahlen der Verbraucherzentrale und der Bundesnetzagentur. So sammelte die Verbraucherzentrale mit ihrer Plattform Paket-Ärger.de in sechs Monaten über 4000 Beschwerden. 67 Prozent davon entfielen auf die Deutsche Post DHL. Hermes und DPD kamen auf je 13 Prozent der Beschwerden. Die Deutsche Post hat nach eigenen Angaben knapp 44 Prozent Marktanteil in Deutschland. Wirtschaftswoche
Lesetipp des Tages: Florian Treiß von Location Insider hat beim Einkauf bei Breuninger ein "digitales Erweckungserlebnis im stationären Handel".
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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