
M-Commerce explodiert: Zanox nennt dramatische Zahlen zum Boommarkt
Im europäischen Vergleich ist Deutschland der Markt mit dem geringsten Anteil an Unternehmen ohne mobile Site und ohne App (34%). Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt. Denn M-Commerce explodiert geradezu. Der Umsatz über mobile Endgeräte ist im europäischen Jahresvergleich um über 152% angestiegen. Der Anteil von Mobile am Gesamtumsatz im E-Commerce lag in Deutschland im ersten Halbjahr bei 3,1%. Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum: plus 204%.
Der Umsatz über mobile Endgeräte ist im europäischen Jahresvergleich um über 152% angestiegen. Der Anteil von Mobile am Gesamtumsatz im E-Commerce lag in Deutschland im ersten Halbjahr bei 3,1%. Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum: plus 204%.
Es sind beeindruckende Zahlen, die das internationale zanox Performance Advertising Netzwerk auf der Basis von über 1.000 Advertiser Programmen in den europäische Kernmärkten für das „zanox Mobile Performance Barometer“ zusammengestellt und aufbereitet hat.
In Deutschland ist Retail & Shopping mit einem Plus von 251 % die am schnellsten wachsende M-Commerce Branche: Wachstum Finanzdienstleistungen: 111 %, Travel: 190%, Telco & Services: 169%.
Deutschland ist dabei Apple-Land. Die meisten Transaktionen erfolgen über iOS-Geräte (76%), Android (22%). Diese holen aber auch im M-Commerce langsam auf. Das iPad genießt aber europaweit weiter eine Spitzenstellung als Umsatzbringer. Im Juli 2012 wurden 53,9% aller mobilen Umsätze im zanox Netzwerk über das iPad generiert.
Wohin die Reise im M-Commerce gehen wird, zeigt Skandinavien. Die Region hatden höchsten Anteil des mobilen Kanals am gesamten E-Commerce Umsatz in den beobachteten Ländern: Juli 2012: 7,88%.
Händler, die Mobile übrigens zuerst und vor allem nur auf das iPhone setzen, wären aber schlecht beraten. Android konnte seine M-Commerce Umsatzanteil im europäischen Zanox-Netzwerk von Juli 2011 (14,2%) um mehr als 10 Prozentpunkte auf nun 24,9% erhöhen – und trägt damit knapp ein Viertel zum gesamten M-Commerce Umsatz bei. Das iPhone ist im gesamten iOS der Verlierer beim Umsatzanteil: im Juli 2011 noch 36,1%, im Juli 2012 nur noch 19,1%.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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