
M-Commerce wächst um 142 Prozent / iPad ist der Umsatzbringer Nummer 1
In unserem Haushalt verteilen sich ja die mobilen Einkäufe recht gleichmäßig. Meine Frau gibt das iPad nicht aus der Hand und meiner einer shoppt per iPhone. Statistiken dürfte das kaum verfälschen. Obwohl - wir shoppen viel mobil. Davon ungerührt sieht eine Studie des Mobil-Marketing-Spezialisten Zanox das Ipad vorn. Es ist bei den mobilen Geräten der Umsatzbringer Nummer 1. Insgesamt legte das mobile Einkaufsvolumen 2012 in Europa um 142 Prozent zu. EInen klaren Verlierer sieht die Studie a...
Davon ungerührt sieht eine Studie des Mobil-Marketing-Spezialisten Zanox das Ipad vorn. Es ist bei den mobilen Geräten der Umsatzbringer Nummer 1. Insgesamt legte das mobile Einkaufsvolumen 2012 in Europa um 142 Prozent zu. EInen klaren Verlierer sieht die Studie auch.
Der Umsatz über Smartphones und Tablets legte im europäischen Jahresvergleich um über 142 Prozent zu. Der Anteil am gesamten E-Commerce-Umsatz belief sich 2012 auf 3,9 Prozent. Mit einem Umsatzwachstum von 135 Prozent und einem Anteil von 3,5 Prozent über den mobilen Kanal liegt Deutschland im europäischen Durchschnitt.
Das iPad konnte laut zanox Mobile Performance Barometer im vergangenen Jahr seine Spitzenposition behaupten: 2012 wurden 53 Prozent aller mobilen Umsätze über das iPad getätigt. Auf den folgenden Plätzen hat es dagegen einen Wechsel gegeben. Android konnte seinen M-Commerce-Umsatzanteil im Jahresvergleich um mehr als acht Prozentpunkte auf nun 25 Prozent erhöhen und verdrängt das iPhone auf Platz 3. In einem weiterhin wachsenden Gesamtmarkt ist das iPhone mit einen Schwund beim Umsatzanteil von 35 Prozent 2011 auf 20 Prozent 2012 der klare Verlierer.
In Puncto Umsatzstärke nehmen iPad Nutzer ebenfalls eine Sonderstellung ein. Im Vergleich zu Einkäufen über iPhone oder Android Geräte sind die Ausgaben pro Transaktion über das Apple Tablet durchschnittlich um circa 50 Prozent höher. Die Studie zeigt zudem, dass in vielen Fällen der durchschnittliche Bestellwert (AOV – Average Order Value) im M-Commerce deutlich höher ist als im E-Commerce.
Laut der Auswertung des zanox Mobile Performance Barometers sind aus europäischer Sicht der Finanzdienstleistungssektor sowie die Retail & Shopping Branche die maßgeblichen Treiber des M-Commerce-Wachstums. Mit einem Umsatzzugewinn von 155 (Finanzdienstleistungen) beziehungsweise 153 Prozent (Retail & Shopping) im Vergleich zum Jahr 2011 haben diese Branchen am stärksten zugelegt.
Die Veröffentlichung des Performance Advertising Netzwerks basiert auf der Analyse von über 1.000 Advertiser-Programmen in sieben europäischen Märkten (Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Benelux, Skandinavien und Polen) mit jährlichen Konsumenten-Transaktionen im zweistelligen Millionenbereich.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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