Mahnwachen für Arcandor

Mahnwachen für Arcandor

In dieser Woche sollen in allen Karstadt-Warenhäusern Aktionen zum Erhalt des Unternehmens stattfinden. Mitarbeiter werden zur „Besetzung" der Filialen ermuntert.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Damit soll laut Verdi erreicht werden, dass das Unternehmen mithilfe einer Staatsbürgschaft und Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eigenständig weitergeführt werden kann.

"Wichtigste Woche seit Unternehmensgründung"

"Für die Karstadt-Beschäftigten ist diese Woche die wichtigste seit der Unternehmensgründung im Jahre 1881", sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane. „Das Unternehmen braucht vorübergehend staatliche Unterstützung. Zu diesem Ergebnis wird jeder kommen, der die Anträge von Arcandor sorgfältig und vorurteilsfrei prüft."

"Die Regierung hat es jetzt in der Hand und sollte sich nicht hinter vermeintlichen Signalen aus Brüssel, fragwürdigen Gutachten-Ergebnissen oder Schnäppchenjägern verstecken, sondern in die Verantwortung für alle Arcandor-Arbeitsplätze gehen", forderte Mönig-Raane.

Verdi sammelte in den vergangenen zwei Wochen rund 1,1 Millionen Unterschriften für den Erhalt von Karstadt und Arcandor und organisierte bundesweite Protestaktionen - auch vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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