
Maritimes Flair, italienische Lebensart und reduzierte Architektur
Fünf verschiedene Kategorien, fünf Preisträger. Von Mittelstand bis Fußballverein. Die Sieger beim Wettbewerb um schöne Läden sind unterschiedlich.
Thomas RehmRedakteurItalienische Atmosphäre bei Eataly gefällt
Bei der Münchner Eataly Distribution GmbH überzeugte in der Kategorie Food vor allem die italienische Atmosphäre, heißt es. Die historische Bauhülle der Schrannenhalle wurde perfekt genutzt, um italienische Lebensart zu verströmen, im gastronomischen Angebot wie auch im Einkaufsbereich. Der erste deutsche Ableger der italienischen Eataly-Kette residiert seit 25. November 2015 in München.
Seipp Wohnen aus Waldshut-Tiengen entschied die Kategorie Living für sich. Der helle und moderne Bau im Innenstadtbereich verbindet die Architektur auf herausragende Weise mit seinen hochwertigen Produkten.
Saturn Connect als Beispiel für Digitalisierung des Handels
Saturn Connect heißt der Gewinner in der Kategorie Out of Line. Hier würdigte die Jury die an den Technikgedanken angepasste, reduzierte Architektur (siehe Der Handel 1/2015). Darüber hinaus sei die Filiale in der Kölner Schildergasse ein Musterbeispiel für die Digitalisierung des stationären Handels. So helfen beispielsweise zahlreiche Bildschirme den Beratern, den Kunden die Produkte näher zu bringen, lobt der HDE.
Den Sonderpreis erhielt das VfB Fan-Center in Stuttgart. Die Architektur drückt die Dynamik des Sports aus und transportiert das Markenimage des VfB Stuttgart. Breite Gänge, große Flächen und leistungsfähige Kassensysteme sind auf den punktuellen Massenandrang an Spieltagen zugeschnitten, lautet die Jury-Begründung.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge