
Die Top 15 in 2012: Das bewegte den E-Commerce
Zalando macht keine schwarzen Zahlen, Same-Day-Delivery geht (wohl) nur ins Geld, ob Social Commerce Umsatz abwirft bleibt vielfach unklar, ob technische Feature wie QR-Codes und Augmented Reality die Kassen klingen lassen, ist noch offen und ob E-Food für Controller ein Genuss wäre, ist längst nicht entschieden. Doch es sind gerade diese Themen, die den etailment-Lesern 2012 unter den Nägeln brannten. Das spricht für die Innovationsbereitschaft dieser Branche. Was den E-Commerce 2012 bewegte...
Doch es sind gerade diese Themen, die den etailment-Lesern 2012 unter den Nägeln brannten. Das spricht für die Innovationsbereitschaft dieser Branche.
Was den E-Commerce 2012 bewegte, welche Beiträge besonders beliebt waren, sehen Sie nach dem Klick.
Zalando: Ob die ZDF-Enthüllung über schlechte Arbeitsbedingungen und die darob verlogene Empörung oder unsere Zahlen zu Verlusten und der Umsatzexplosion oder eine Gelbe Karte für Retourenkunden - der Rocket-Internet-Spross bewegt. Da will sich mancher SEO-Kniffe des Mode-Riesen abschauen.
Rocket Internet: Wo machen die Samwer-Brüder mit ihrem Geld was? Das will die Branche wissen. Deshalb stehen auch unsere Beobachtungen zur Globalisierung im Eilschritt im Weltreich der Samwer-Brüder hoch im Kurs.
Amazon: Jede Bewegung des Top-Players wird genau registriert: Der große Relaunch von Amazon.de ebenso wie die Einschränkungen beim kostenlosen Versand mit denen sich der Reise selbst ein Bein stellt.
Hans-Otto SchraderOtto: Im großen Konzern tut sich einiges. Deshalb lohnt ein Interview mit Hans-Otto Schrader, Vorstandschef der Otto Group, ein Blick auf die Online-Strategie der Otto Group, die neue Macht im Vorstand und natürlich muss man sich fragen, warum Otto nicht Neckermann ist.
Bemerkenswertes Start-up: SugarshapeStart-ups: Neue vielversprechende Modelle im E-Commerce gab es in diesem Jahr einige. Diese filtert und aggregiert etailment für seine Leser. Das gilt insbesondere im Mobile-Bereich mit Lösungen wie ShopLove, einer schicken Idee für das iPad und Stuffle.it, einem Flohmarkt auf dem Smartphone für die Generation Pinterest.
Daneben sorgten unsere Zusammenstellungenwie 9 Start-ups mit Zukunft sowie E-Commerce: 5 vielversprechende Start-ups und Frauen-Power: 4 clevere und sympathische Start-ups von Gründerinnen aber auch E-Commerce: 6 bemerkenswerte Start-ups für reichlich Zuspruch.
Nicht immer aber geht bei Start-ups alles glatt.Siehe Glossybox. Dort gab es Ärger im Paket.
Same Day Delivery: Davon sind wir überzeugt: Delivery ist das nächste Schlachtfeld im E-Commerce, denn es könnte ein Killer Feature werden und wird den Onlinehandel verändern. Frühzeitig stellten wir zwei Startups vor. Sie machen Ladenbesitzer zu Online-Händlern. Auch auf dem Radar: Tiramizoo. Mit deren Hilfe liefert beispielsweise Luxodo bundesweit zum Wunschtermin.
Medien: Mit den Verlagshäusern auf der Suche nach Erlösquellen im Web bekommen die Händler neue Wettbewerber. Zwei häufig gelesene Beiträge machten das besonders deutlich: Burda: So breitet sich der Medienriese im E-Commerce aus und Bundesliga und Co: Darum ist der Shop von Bild.de eine Bedrohung für Online-Retailer.
Neckermann: Statt eines Abgesangs schauten wir zusammen mit den Lesern nach vorne: Was der Handel aus dem Fall Neckermann lernen kann und fragten wie die Neckermann-Pleite das Markenimage von Otto beeinflusst.
Augmented Reality: So langsam gewinnen Augmented Reality und QR-Codes doch noch an Fahrt. Daher stellten wir mehrfach spannende Lösungen vor: Zum Beispiel hier: Frivol, praktisch, lustig: So klappt es mit dem QR-Code und Woolworths und Tesco: Ein virtuelles Bild von einem Supermarkt, beleuchteten einige Ideen ausführlich: UPcload startet Virtual Dressing und sehen aber noch Nachholbedarf: Virtuelle Anprobe: Noch kneift es in der Realität.
Tesco - virtuelles RegalSocial Commerce: Zusehen und lernen. So agieren viele Händler gegenwärtig in Sachen Social Commerce. Online-Händler prüfen, was sie von sozialen Medien lernen können, fragen sich, was ein Fan wert ist und bekommen sogar Antworten vom Facebook-Deutschland-Chef. Noch aber ist man eher Im Tal der Tränen . Der Aufbau der sieben Säulen des Social Commerce braucht Zeit. Manchmal sind es kleine Anbieter wie RocknShop, die mit Social Commerce den Umsatz hochtreiben.
E-Food: Man sollte es Hoffnungsmarkt nennen. Positive Ansätze gibt es: Tengelmann wird online zum Bringmeister, Allyouneed startete, Mytime baut den Starterfolg mit Werbe-Offensive und Same-Day-Delivery aus. Nur die alten Krämer wirken noch müde.
Bundesliga: Was Fußball mit E-Commerce zu tun hat? Jede Menge. Nur die Bundesligavereine agieren dabei wie Amateure. Das zeigten unsere Tests, die nicht nur bei Fans ein großes Echo auslösten: Weiter formschwach: Die E-Commerce-Tabelle der Bundesliga-Clubs und Die E-Commerce-Tabelle der Bundesliga-Clubs: Fanshops vielfach nur Kreisklasse.
Pinterest: Im ersten Halbjahr 2012 war es ein Mega-Hype (Pinterest – “Da entsteht gerade ein Massenmarkt”), jetzt scheint Handwerk im Katalog der Wunschträume angesagt. Die Pinnwand kann den Konsum im Web anheizen. Gefragt sind daher unter anderem: 6 einfache Ideen für den E-Commerce.
SEO: Das geschnittene Brot des Online-Handels. Andre`s Ansichten zum Thema SEO zählten 2012 zu den meistgelesenen Beiträgen.
Trends: Ein Dauerbrenner. Unsere Trends im E-Commerce von A-Z. Die Serie werden wir 2013 mit neuen Inhalten fortsetzen.
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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