E-Mail-Abonnenten, Fans und Follower - Was wirkt am besten?

E-Mail-Abonnenten, Fans und Follower - Was wirkt am besten?

Die E-Mail soll tot sein? Pustekuchen. Fast die Hälfte aller deutschen Online-Verbraucher tätigen einen Kauf nachdem sie eine E-Mail mit einer Marketingbotschaft erhalten haben. Deutlich dahinter mit immerhin noch respektablen 15 Prozent liegen zum Kauf verführende Facebook-Mitteilungen. Diese Zahlen nennt eine (wohl nicht ganz uneigennützige) Studie des Interactive Marketing Providers ExactTarget. Befragt wurden mehr als 1.200 deutsche Online-Konsumenten über 18 Jahren.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Diese Zahlen nennt eine (wohl nicht ganz uneigennützige) Studie des Interactive Marketing Providers ExactTarget. Befragt wurden mehr als 1.200 deutsche Online-Konsumenten über 18 Jahren.

Die Resonanz auf E-Mails verwundert nicht gar zu sehr. 45 Prozent abonnieren einen Newsletter, um über Schnäppchen und Rabatte auf dem laufenden zu bleiben. 40 Prozent wollen über neue Produkte und Angebot informiert werden.

Auch sonst läuft die E-Mail dem Netzwerk Facbeook noch den Rang ab. 94 Prozent aller deutschen Online-Verbraucher haben mindestens ein E-Mail-Angebot mit Marketinginhalten abonniert. Dagegen interagieren 39 Prozent aller Verbraucher in Deutschland über Facebook mit Unternehmen.

32 Prozent der Fans wollen dabei auch bei Facebook Infos über Sonderangebote erhalten oder so über Produkte und Dienstleistungen up-to-date bleiben.

Auch der erste Klick am Morgen geht zunächst zur E-Mail (71 Prozent) Dann kommt lange nichts und dann Facebook (13 Prozent).

Abgeschlagen dagegen Twitter: 7 Prozent aller deutschen Konsumenten interagieren über Twitter mit Unternehmen. Hauptmotiv: Über aktuelle Entwicklungen informiert bleiben (27 Prozent). 22 Prozent folgen Unternehmen, um Infos zu Sonderangeboten zu erhalten. Ebenso viele wollen etwas über neue Produkte erfahren.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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