
Metro Group spürt die Krise
Die Metro Group muss im Krisenajhr 2009 Umsatzrückgänge hinnehmen. Der deutschen Heimatmarkt erwies sich für die Düsseldorfer jedoch als nahezu krisenresistent.
Thomas RehmRedakteurErgebnis profitiert vom Sparprogramm
Beim Ergebnis (EBIT) vor Sonderfaktoren rechnet der Konzern mit einer Entwicklung im Rahmen der Markterwartungen. Auch im 4. Quartal habe das Restrukturierungs- und Sparprogramm "Shape 2012" die operative Ergebnisentwicklung positiv beeinflusst.
"Wir gehen davon aus, dass auch 2010 die Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd bleiben. Dennoch sehen wir für unsere starken Formate viele Chancen. Wir werden unser internationales Wachstum nun wieder deutlich beschleunigen. Daher haben wir unser Investitionsbudget von 1,6 Milliarden Euro auf rund 1,9 Milliarden Euro erhöht", sagt Cordes.
Mehr als 80 Neueröffnungen im Jahr 2010
Die Zahl der Neueröffnungen werde 2010 deutlich steigen. Der Schwerpunkt liege dabei weiterhin auf den Wachstumsregionen Osteuropa und Asien. Media Markt wird in China die ersten Märkte eröffnen. Darüber hinaus plant Metro Cash & Carry den Markteintritt in Ägypten. Bereits im vergangenen Jahr hat die Metro weltweit 80 neue Standorte eröffnet, betonte Cordes.
"Die konsequente Umsetzung von Shape 2012 wird die Ertragskraft nachhaltig stärken", so Cordes. "Die neuen Strukturen wurden implementiert und nun geht es darum, Schritt für Schritt die Potenziale zu heben und die Umsetzung weiter voranzutreiben."
Am 23. März 2010 legt der Düsseldorfer Handelskonzern seinen vollständigen Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2009 vor.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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