
Metro: "Keine roten Zahlen bei Cash& Carry"
Der Handelskonzern Metro will die Rückgänge in seinem schwächelnden Großhandelsgeschäft in Deutschland bis zum Jahresende stoppen. Cash&Carry-Vorstand Muller kündigt Kosteneinsparungen an.
Björn BöerChefredakteurDer Konzern will die Sparte mit Kosteneinsparungen und neuen Konzepten wie beispielsweise einem Lieferservice wieder auf Vordermann bringen.
Umsatz steigern, Kosten senken
2012 soll das operative Ergebnis (EBIT) auf bis zu 150 Millionen Euro steigen. Der Umsatz soll bis dahin um etwa eine halbe Milliarde Euro zulegen. Die Kosten will Metro Cash & Carry im gleichen Zeitraum um 150 Millionen Euro senken.
Der größte Teil entfällt auf Personalkosten, weshalb 1.200 Vollzeitstellen in den Märkten und 140 Arbeitsplätze in der Verwaltung wegfallen. Der Abbau ist Metro zufolge nahezu abgeschlossen und erfolgt hauptsächlich dadurch, dass freiwerdende Stellen nicht besetzt werden.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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