Am Standort Düsseldorf stehen rund 200 der 3.000 Verwaltungsjobs auf der Kippe. Der Stellenabbau soll über das Nichtbesetzen frei werdender Stellen sowie das Streichen vakanter Posten erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen will der Konzern dem Vernehmen nach so gut es geht vermeiden.
Teil des Kostensenkungsprogramms
Der Stellenabbau sei Teil eines Kostensenkungsprogramms. Metro-Chef Olaf Koch hatte bereits angekündigt, 100 Millionen Euro einsparen zu wollen - in erster Linie über Sach- und Projektaufwendungen, aber auch beim Personal. Laut dem Sprecher liegt der Konzern bei seinem Sparziel "voll im Plan".
Erst Anfang des Monats hatte Metro angekündigt, rund 280 Stellen in der Düsseldorfer Zentrale der deutschen Großhandelstochter Cash & Carry kappen zu wollen. Dieser Abbau ist nicht Bestandteil des 100-Millionen-Programms. Insgesamt beschäftigt die Metro-Gruppe weltweit etwa 280.000 Menschen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge