Middelhoff will Schadenersatz vom Arcandor-Insolvenzverwalter

Middelhoff will Schadenersatz vom Arcandor-Insolvenzverwalter

2 Min.Aktualisiert am
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Der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff bereitet eine Schadenersatzklage gegen Insolvenzverwalter Görg vor. An diesem Mittwoch beginnt erst einmal der Prozess gegen ihn.

An diesem Mittwoch wird der Schadenersatzprozess gegen Middelhoff und andere ehemalige Konzernmanager eröffnet. Kläger ist in diesem Fall wiederum Görg, der den 54-Jährigen sowie zehn weitere frühere Arcandor-Verantwortliche auf insgesamt 175 Millionen Euro verklagt.

Dieser Schaden sei Arcandor unter anderem durch Immobiliengeschäfte mit den Esch-Oppenheim-Fonds entstanden, lautet der Vorwurf.

Vorwürfe an die Adresse des Insolvenzverwalters

Der "Bild"-Zeitung zufolge sagte Middelhoff zu seiner zweiten Gegenklage gegen Görg: "Er hat gegen die prozessualen Wahrheitspflichten verstoßen und wird sich dafür zur Verantwortung ziehen lassen müssen. Ebenso übrigens für den wirtschaftlichen Schaden, der mir durch sein Handeln entstanden ist."

Der Ex-Manager wies gegenüber der Zeitung vor allem die Beschuldigungen wegen seines "Führungsstils nach Gutsherrenart" zurück, wie es Görg ausgedrückt habe.

Klagen über Klagen

Seit der Arcandor-Pleite wird Middelhoff mit Klagen überhäuft. Im Zusammenhang mit dem Konzern-Zusammenbruch ermittelt die Staatsanwaltschaft aber auch gegen Oppenheim Esch.

Jüngst hat außerdem die Quelle-Erbin und Arcandor-Investorin Madeleine Schickedanz eine Schadenersatzklage gegen Vermögensberater Josef Esch angekündigt. Der wiederum hat eine Mitschuld an deren Millionen-Verlusten bei Arcandor zurückgewiesen.

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