Mieten stagnieren, Kaufpreise steigen

Mieten stagnieren, Kaufpreise steigen

Jahrelang kannten die Mieten in den deutschen Einkaufsstraßen nur eine Richtung: Nach oben. Nun scheint in den meisten Städten der Schlusspunkt erreicht.

MSMarion SchalkRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Vertikale Händler gewinnen an Macht

Der Grund liege unter anderem am veränderten Käuferverhalten durch den wachsenden Onlinehandel, dem zunehmenden Einfluss vertikaler Händler wie H&M, Inditex und Primark sowie dem höheren Anspruchsdenken der Kunden an den stationären Handel, schreiben die Immobilien-Experten. Diese Faktoren führten im Ergebnis zu sinkenden Frequenzen und stagnierenden Umsätzen in den 1A-Lagen.

An den Top-7-Märkten bleibt München Spitzenreiter mit 370 Euro pro Quadratmeter (€/m²). für einen idealtypischen 100-Quadratmeter-Standardshop, gefolgt von Berlin mit 310 €/m². Frankfurt konnte die Höchstmiete zwar nicht halten, ist mit 305 €/m² aber immer noch unter den Top 3. Auf dem vierten Platz folgt Düsseldorf mit 285 €/m² und setzte sich damit vor Hamburg und Köln, wo jeweils 280 €/m² zu verzeichnen sind. Schlusslicht unter den Big Seven ist Stuttgart mit 275 €/m². Auch in Leipzig hat sich die Spitzenmiete stabil entwickelt und liegt unverändert bei 120 €/m².

Investoren drängen weiter in Top-Lagen

Highstreet Investments zählten auch im Jahr 2015 zu den gefragtesten Anlageklassen. Insgesamt flossen mehr als 3,9 Milliarden Euro in Deutschlands Einkaufslagen und damit fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die starke Nachfrage und der damit einhergehende Wettbewerb unter den Investoren haben deshalb die Preise weiter steigen lassen.

Bei den Kaufpreisen für Geschäftshäuser in den bestfrequentierten Lagen der großen Einkaufsstraßen bleibt München der teuerste deutsche Standort. Den größten Sprung hat die Hauptstadt Berlin gemacht, die sich mittlerweile auf Rang zwei geschoben und Hamburg auf Platz drei verdrängt hat. Dahinter folgen gleichauf Frankfurt, Düsseldorf und Köln.

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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