Mobile: Die Top-Performer setzen sich ab

Mobile: Die Top-Performer setzen sich ab

Deutschland holt beim Mobile Traffic mächtig auf. Muss es wohl auch. Denn in Europa liegt es immer noch hinten an. Auch bei wichtigen Kennziffern wie Verweildauer und Konversionsrate gibt es noch reichlich Nachholbedarf. Gleichzeitig wird die Conversion-Schere zwischen den Top-Performern und dem allgemeinen Durchschnitt immer größer.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Mehr als ein Fünftel (21,9 Prozent) der gesamten Website-Visits kommen in Deutschland von einem Smartphone. Im Segment Retail sind es schon 24,4 Prozent. Dies hat der aktuelle „Adobe Digital Index EMEA Best Of The Best Benchmark“ ergeben.

Der deutsche Smartphone-Traffic liegt demnach europaweit zwar weiter im hinteren Mittelfeld, gegenüber dem Vorjahr holt Deutschland jedoch mit einer Steigerungsrate von 7,3 Prozent kräftig auf.

Positiver fällt der Vergleich mit dem US-Markt aus. Den US-amerikanischen Smartphone-Anteil an sämtlichen Website-Visits in Höhe von 23,6 Prozent (+5,9 Prozent) hat Deutschland schon heute nahezu geknackt.

Überholen konnte Deutschland die USA dagegen beim Tablet-Traffic: Mit Europas größter Steigerungsrate in Höhe von 3,4 Prozent auf nunmehr 10,1 Prozent der Visits, die vom Tablet auf die Websites gelangen, hat Deutschland im direkten Übersee-Duell die Nase vorn (USA: 8,9 Prozent). Insgesamt liegen Großbritannien (16,4 Prozent) und Benelux (14,2 Prozent) an der Spitze des europäischen Tablet-Traffics. Der deutsche Handel kommt im Bereich des Tablet-Browsings immerhin auf 13,6 Prozent (Top-Performer: 21,2 Prozent).

Deutschlands Top-Performer liegen natürlich deutlich über dem Durchschnitt: Bei ihnen kommen 33,5 Prozent der Visits übers Smartphone (+16,4 Prozent) und 15,1 Prozent der Visits übers Tablet (+5 Prozent). Der erste Platz unter Europas Top-Performern geht mit einem Smartphone-Traffic von sagenhaften 52 Prozent und einem Tablet-Traffic von 23,2 Prozent einmal mehr nach Großbritannien.

Auch andere Vergleichszahlen zeigen, das der britische Markt um einiges voraus ist. Europas höchste Visit Rate verzeichnet Großbritannien (2,19; Top-Performer: 2,73). Deutsche Unternehmen erreichen per Mobile eine durchschnittliche Visit Rate von 1,67 (Top-Performer: 2,08).

Adobe Digital Index: Europe's Best Of The Best from Adobe

In Deutschland wird über den Mobile Traffic eine durchschnittliche Conversion von 2,5 Prozent erzielt (Top-Performer: 5,4 Prozent). Zudem zeigt die Adobe-Studie, dass in Frankreich, Deutschland und die Conversion-Schere zwischen den Top-Performern und dem allgemeinen Durchschnitt immer größer wird.

Deutsche Mobile-Nutzer verweilen außerdem durchschnittlich rund 6,4 Minuten auf der besuchten Website. Platz 3 im Studien-Ranking.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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