Mobile Payment: Gewaltige Aussichten und große Fragezeichen

Mobile Payment: Gewaltige Aussichten und große Fragezeichen

Bis 2016 soll das Transaktionsvolumen mit Zahlungen per Smartphone auf über 23 Milliarden Euro steigern. Das prognostiziert die Managmentberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) in ihrer aktuellen Untersuchung - wenn der Handel bis dahin entsprechende Lesegeräte installiert. Offen sei noch, wer auf Mobile Payment Anbieterseite das Rennen machen wird: Die Internetgiganten wie Google und Apple oder die Telekommunikationsunternehmen.

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2 Min.· Aktualisiert am
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Die Frage, die auch auf den M-Days am 1. und 2. Februar in Frankfurt zu stellen sein wird, ist, wer trägt die Investition? Und welche Vorteile bieten sich dem Handel in dieser neuen Payment-Welt?

Unklar auch, wo der zentrale Payment-Prozessor künftig platziert sein wird: In der SIM-Karte, in der Software des Betriebssytems oder festverankert im Smartphone selbst. „Dies ist eine entscheidende Wettbewerbsfrage, denn sie bestimmt, wer die Wertschöpfungskette kontrolliert und sich so das größte Stück am Kuchen sichert“, erklärt Michael Mücke, Managing Partner MS&C.

Wird es die SIM-Karte, so werden die Telekommunikationskonzerne zum „Master des Mobile Payment“, in den anderen Fällen wird es ein Betriebssystem-Anbieter (allen voran Google) oder ein Hardware-Anbieter. Für die E-Payment-Anbieter und die Paymentinstitute, heißt es bei Mücke, Sturm & Company, wird dies keinen großen Unterschied machen – sie haben lediglich das Interesse, auf der jeweiligen Infrastruktur vertreten zu sein. Daher kooperieren sie auch de facto mit allen in den Feldversuchen.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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