
Modehandel mit schwacher Halbjahrbilanz
Das zweite Quartal drückt die Halbjahresbilanz des deutschen Modehandels. Die Händler sind gleichwohl optimistisch, dass es im Gesamtjahr ein Umsatzplus gibt.
David WöllensteinRedakteurSelbst Reduzierungen halfen nicht viel
Selbst die verhältnismäßig frühen Reduzierungen gaben keine nachhaltigen Umsatzimpulse. 54 Prozent der Händler verzeichneten so in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatzrückgang. Neben der mangelnden Frequenz machen die Händler vor allem die Konkurrenz durch Onlineshops für die schwache Umsatzentwicklung verantwortlich.
Trotz des wider Erwarten schwachen ersten Halbjahres sind die deutschen Modehändler optimistisch für die zweite Jahreshälfte. Der Großteil der Händler, die die ersten sechs Monate mit einem Plus abschließen konnten, erwartet auch das Gesamtjahr positiv zu beenden.
Ertragsmäßig lief das erste Halbjahr für den Großteil der Händler gut. 45 Prozent konnten ihren Ertrag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern, 23 Prozent immerhin stabil halten. Ein knappes Drittel verzeichnete allerdings einen Rückgang.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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