Monogram: Fashion-Shopping mit opulenter Optik im Flipboard-Look

Monogram: Fashion-Shopping mit opulenter Optik im Flipboard-Look

Optisch opulent und mit frischen neuen Ansätzen zeigt Monogram wie wunderbar Mode-Einkauf auf einer Tablet-App aussehen kann. Das “shoppable fashion magazine” profitiert dabei davon, dass es ganz bewusst von vorneherein als App für iPad und Co produziert ist und nicht als Web-Lösung, die dann mobil verlängert wird.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Macher Leo Chen, ein ehemaliger Produktmanager von Amazon in China, Josh Chen, Technikchef bei Yintai.com, sowie Chief Creative Officer Kristen Slowe verfolgen einen eher ungewöhnlichen Produktansatz. Schier überbordende Produktabbildungen, die erst im zweiten Schritt von Produktinformationen ergänzt werden. Ein Bilderkosmos zum Blättern. Pinterest lässt grüßen.  Ein wenig fühlt man sich bei Monogram an Flipboard erinnert. Die Produkte selbst sind dann zu Shops wie Nieman Marcus, Nordstrom, Saks, und Reebok verlinkt.

Zwischen der Mode redaktionelle Geschichten  die über ein Inhaltsverzeichnis in Kacheloptik angeteast werden. Auch hier steht der visuelle Reiz im Vordergrund.

Die journalistischen Inhalte, die teilweise von Bloggern stammen, sind indes kein Beiwerk. Sie folgen dem Bedürfnis der Kunden nach zusätzlicher Information und Inspiration und sollen weitere Kaufimpulse setzen. Ein Trend, dem die Magazine von Otto und Zalando mit ihren Spin-offs für Tablets ebenso folgen, wie Fashion-Titel ala Harper’s Bazaar, Joy oder  Cover mit seinem Dropshipping-Ansatz, die online zunehmend Webshops einbinden.  

Monogram verspricht  aber auch tägliche Updates. Und das wäre ein echtes Plus, wenn Kunden motiviert werden, stets aufs Neue durch die App zu stöbern.

Denn Apps als buntes Sammelsurium anderer Shops und Marken sind so selten nicht mehr. Hierzulande haben zuletzt unter anderem Mybestbrands und ShopLove , mit einem ähnlich visuell aufwändigen Ansatz, auf sich aufmerksam gemacht.

Mongram aber überzeugt, in dem es nicht auf vordergründig reduzierte Darstellung für eine bessere Usability setzt, sondern visuell aus dem Vollen schöpft.  Die Kunst von Mongram ist es, dass die App dennoch sehr intuitiv und simpel zu bedienen ist. Lediglich die Chancen der Personalisierung sind derzeit noch eher schmalbrüstig. (via)

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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