Bringmeister aggressiv beim Preis, Rewe heimlich beim Preis, Amazon und die Nazis, Wayfair, Facebook

Bringmeister aggressiv beim Preis, Rewe heimlich beim Preis, Amazon und die Nazis, Wayfair, Facebook

Liebe Leserin, lieber Leser, die großen Lebensmittelhändler haben mit dem Onlinegeschäft weiter so ihre liebe Not. Verzicht oder gebremstes Tempo kann man sich angesichts von Amazon eigentlich nicht leisten. Das Geschäft selbst angesichts der Kosten aber eigentlich auch nicht. Also wurschtelt man sich so durch.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Bringmeister soll schneller wachsen:

Der Edeka-Lieferdienst Bringmeister will den Umsatz laut LZ-Informationen von rund 18 Millionen in 2017 auf 30 Millionen Euro (netto) in 2018 steigern. Die Kunden in Berlin und München will man mit einer aggressiven Preisstrategie überzeugen. Laut Lebensmittel Zeitung steht das Geschäft unter dem Druck, möglichst schnell profitabel zu werden. Das dürfte mit Kampfpreisen noch schwieriger werden. Alle Wettbewerber sammeln derzeit reichlich Verluste an. Ein Grund: Angesichts der Lieferkosten sind die Warenkörbe nicht hoch genug. Je nach Zahl der Stopps auf einer Route sollten die für ein einträgliches Geschäft möglichst zwischen 70 bis 100 Euro liegen. Erreicht wird das selten. Mitbewerber Rewe hat denn auch gerade den Mindestbestellwert still und leise um 10 auf 50 Euro angehoben und unternimmt dabei sein möglichstes, nicht in den Verdacht von Kundenorientierung zu geraten.

Amazon peilt auf C+C:

Amazon dient sich als Partner für das Großhandelsgeschäft und „Cash + Carry“-Händler an. Geplant sind laut Lebensmittel Zeitung gezielte Kooperationen zum Aufbau des neuen Geschäftes. Auch C + C-Marktführer Metro rüstet derzeit digital auf.

INTERNATIONAL


Amazon nimmt Nazi-Symbole aus dem Sortiment:

Amazon nimmt in den USA Nazi-Produkte und Artikel und zur Ideologie weißer Vorherrschaft aus dem Sortiment. Amazon reagierte aber erst auf Untersuchungen zweier Non-Profit-Organisationen und auf die Beschwerde einen Kongressabgeordneten. Zu den Produkten gehörten unter anderem ein Babystrampler mit brennenden Kreuzen darauf sowie Schmuck mit Hakenkreuzen.

Wayfair wächst mit Eigenmarken:

Online-Möbelhändler Wayfair legte im zweiten Quartal um rund 49 Prozent auf 1,64 Milliarden Dollar zu. Der Onlinehändler, der vor allem mit Eigenmarken wächst, sammelt aber durch die internationale Expansion weiter Verluste an. Rund 100 Millionen Dollar allein im vergangenen Quartal. Positiv stimmt indes das deutliche Wachstum aktiver Kunden.

Facebook macht auf Parship:

Facebook testet derzeit eine Dating-Funktion, um seine Nutzer zu verkuppeln. Paare sollen auf Basis persönlichen Präferenzen der Nutzer zusammengestellt werden. Darüber weiß das Netzwerk ja genug. Das Feature sollen nur volljährige User nutzen können.

Start-up des Tages:

Nicht jeder Onlinehändler braucht immer üppige Lagerflächen. Oft reicht es, wenn zu Spitzenzeiten oder in einer Hochsaison ausreichend Platz zur Verfügung steht. ShareHouse hilft hier als kurzfristiger Vermittler für Objekte passend für jeden Bedarf.

Beliebtester Beitrag am Vortag:

Der erste Beauty-Store von Zalando gilt manch einem als Einstieg ins stationäre Geschäft. Doch dahinter stecken ganz andere Ziele. Und dafür müssen die Bedingungen der großen acht Markenhersteller erfüllt werden.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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