Liebe Leserin, lieber Leser, die großen Lebensmittelhändler haben mit dem Onlinegeschäft weiter so ihre liebe Not. Verzicht oder gebremstes Tempo kann man sich angesichts von Amazon eigentlich nicht leisten. Das Geschäft selbst angesichts der Kosten aber eigentlich auch nicht. Also wurschtelt man sich so durch.
Bringmeister soll schneller wachsen:
Der Edeka-Lieferdienst Bringmeister will den Umsatz laut LZ-Informationen von rund 18 Millionen in 2017 auf 30 Millionen Euro (netto) in 2018 steigern. Die Kunden in Berlin und München will man mit einer aggressiven Preisstrategie überzeugen. Laut Lebensmittel Zeitung steht das Geschäft unter dem Druck, möglichst schnell profitabel zu werden. Das dürfte mit Kampfpreisen noch schwieriger werden. Alle Wettbewerber sammeln derzeit reichlich Verluste an. Ein Grund: Angesichts der Lieferkosten sind die Warenkörbe nicht hoch genug. Je nach Zahl der Stopps auf einer Route sollten die für ein einträgliches Geschäft möglichst zwischen 70 bis 100 Euro liegen. Erreicht wird das selten. Mitbewerber Rewe hat denn auch gerade den Mindestbestellwert still und leise um 10 auf 50 Euro angehoben und unternimmt dabei sein möglichstes, nicht in den Verdacht von Kundenorientierung zu geraten.Amazon peilt auf C+C:
Amazon dient sich als Partner für das Großhandelsgeschäft und „Cash + Carry“-Händler an. Geplant sind laut Lebensmittel Zeitung gezielte Kooperationen zum Aufbau des neuen Geschäftes. Auch C + C-Marktführer Metro rüstet derzeit digital auf.INTERNATIONAL
Amazon nimmt Nazi-Symbole aus dem Sortiment:
Amazon nimmt in den USA Nazi-Produkte und Artikel und zur Ideologie weißer Vorherrschaft aus dem Sortiment. Amazon reagierte aber erst auf Untersuchungen zweier Non-Profit-Organisationen und auf die Beschwerde einen Kongressabgeordneten. Zu den Produkten gehörten unter anderem ein Babystrampler mit brennenden Kreuzen darauf sowie Schmuck mit Hakenkreuzen.Wayfair wächst mit Eigenmarken:
Online-Möbelhändler Wayfair legte im zweiten Quartal um rund 49 Prozent auf 1,64 Milliarden Dollar zu. Der Onlinehändler, der vor allem mit Eigenmarken wächst, sammelt aber durch die internationale Expansion weiter Verluste an. Rund 100 Millionen Dollar allein im vergangenen Quartal. Positiv stimmt indes das deutliche Wachstum aktiver Kunden.TRENDS & FAKTEN
