
Conrad arbeitet an Marktplatz, Hello Fresh, Delivery Hero, Stylebop
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Autsch. Da hat der SWR doch einen Marktcheck zum Thema Arzneimittelversand gemacht. Das Ergebnis dürfte den niedergelassenen Apothekern nicht gefallen haben. Nicht nur in Sachen Preis, sondern auch Beratung haben die Versender die Nase vorn. Und auch wenn sich das Ergebnis nicht ohne weiteres auf andere Branchen übertragen lässt, zeigt es, dass die Kundenberatung nicht mehr die uneingeschränkte Domäne des stationären Handels sein muss. Mehr News na...
Conrad arbeitet an Marktplatz:
Im April 2017 soll nach Informationen von heise die Betaphase eines von Conrad betriebenen Marktplatzes starten. Das kuratierte Angebot erlaubt ausgewählten Partnern, ihr Inventar direkt in das Backend des Elektronikhändlers einzuspeisen. Dabei kann es durchaus zu direkten Wettbewerb zwischen Conrad und den Lieferanten kommen. Die Käufer dürfen, wie bei Amazon Marketplace, aus verschiedenen Quellen wählen.Hello Fresh schreibt Verluste:
Wie die Wirtschaftswoche berichtet, rechnet Kochboxen-Versender Hello Fresh, eine Rocket-Beteiligung, für 2017 mit Verlusten. Demnach wird das operative Ergebnis weiterhin negativ bleiben. Rocket hat nach den vorliegenden Unterlagen im April 2016 dem Unternehmen mit einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von 50 Millionen Euro unter die Arme gegriffen. Davon ist bereits die Hälfte abgerufen worden.Delivery Hero und Foodpanda mit deutlichen Verlusten:
Und nochmal Rocket, und nochmal Wirtschaftswoche. Laut internen Unterlagen machen die Lieferdienste Delivery Hero und Foodpanda im Jahr 2016 einen Verlust von 117 Millionen Euro (Ebitda). Nach internen Plänen wird damit gerechnet, dass bei Foodpanda im Jahr 2017 das Ergebnis weiterhin negativ bleiben wird.Versandapotheken beraten besser:
Zumindest bei den vom SWR in seinem Marktcheck abgefragten Produkten. Durchaus wenig überraschend ist der Sieg der Versender in Sachen Preis. Doch die Tester kamen auch noch zu dem Schluss, dass die Versandapotheken denn auch noch besser beraten und etwa über Wechselwirkungen der Medikamente informiert haben. Das Ergebnis kann beim SWR nachgelesen oder angesehen werden.Stylebop-Gründer gibt Geschäftsführung ab:
Ein halbes Jahr nach der Mehrheitsübernahme durch Ströer ordnet der Luxus-Online-Retailer sein Management neu, wie die TextilWirtschaft berichtet. Gründer Mario Eimuth scheidet aus der Geschäftsführung aus, bleibt aber Gesellschafter und Mitglied des Beirats. Alleiniger Geschäftsführer wird Thomas Müller, der seit Ende 2015 bei Stylebop.com tätig ist.INTERNATIONAL