3D-Illustration zu Digitalwirtschaft, Abmahnungen, Verbraucherstimmung, Tesla-Korea und Plagiaten im E-Commerce
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Digitalwirtschaft, Abmahnungen, Verbraucherstimmung, Tesla + Südkorea, Plagiate, Selfie-Altersprüfung, Pinterests Thrift Shop

Aktuelle E-Commerce-News zu Digitalwirtschaft, Abmahnungen, Verbraucherstimmung, Tesla + Südkorea, Plagiate und weiteren Themen des Tages im Überblick.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
5 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

Webinar: Wie digitale Kassenbons die personalisierte Ansprache verbessern
Wie lässt sich der digitale Kassenbon gezielt zur personalisierten Kundenansprache im stationären Handel nutzen? Individuell zugeschnittene Werbung hat großen Einfluss auf Kaufentscheidungen. REMIRA zeigt, wie aus der Filiale heraus App-Downloads, Newsletter-Anmeldungen & Co. Messbar gesteigert und mit Kampagnen verknüpft werden. Jetzt kostenlos anmelden

HANDEL NATIONAL

Digitalwirtschaft dreht ins Plus – Skepsis bleibt
Der Bitkom-Ifo-Digitalindex kletterte laut Pressemitteilung erstmals seit einem Jahr ins Plus und erreichte 1,9 Punkte. Die aktuelle Geschäftslage habe sich zwar von 0,4 auf 6,9 Punkte verbessert, die Erwartungen der Unternehmen würden allerdings bei minus 3,1 Punkten stagnieren. Es sei an der Bundesregierung, eine „ambitionierte Modernisierungsagenda“ vorzulegen, um den Unternehmen mehr Vertrauen zu geben, so Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

eBay OPEN 2025 – Insights, Networking & mehr am 25.9. in Berlin
Am 25. September 2025 ist es wieder soweit: eBay Deutschland lädt zur eBay OPEN 2025 – dem größten Community-Event des Jahres für gewerbliche Verkäufer*innen. In diesem Jahr findet das Event im BrewDog DogTap Berlin statt – einem einzigartigen Veranstaltungsort, der wie gemacht ist für Austausch, Wissenstransfer und Feierstimmung. Von 9:30 bis 22:00 Uhr erwartet die Teilnehmenden ein inspirierender Tag voller Impulse, Vernetzung und spannender Einblicke in die Zukunft des E-Commerce.
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Abmahner müssen ihren Mitbewerberstatus nachweisen
Mit seinem Urteil vom 2. Juli konkretisiert das Landgericht Frankfurt am Main die Rechtslage bei Abmahnungen, wie sie auch regelmäßig bei Online-Shops eintreffen, berichtet Onlinehaendler-News.de. Abmahner müssten ihre Mitbewerbereigenschaft konkret belegen – bloße Behauptungen reichten nicht aus. Das Gericht fordere präzise Angaben zu Marktpräsenz, Reichweite und Leistungsumfang. Online-Händler könnten künftig gezielter prüfen, ob Abmahnungen diese Nachweispflicht erfüllen und schwache Abmahnungen erfolgreich zurückweisen.

Deutsche Verbraucher verlieren die Kauflust
Die Verbraucherstimmung in Deutschland verschlechtert sich im September erstmals seit Jahresbeginn deutlich, so das aktuelle HDE-Konsumbarometer. Der Index sei nach der Sommerpause spürbar gefallen. Verbraucher planten zwar weniger zu sparen, wollten aber dennoch nicht mehr konsumieren. Grund seien die pessimistischen Einkommenserwartungen für die kommenden Monate. Ebenso düster fielen auch die Erwartungen in die konjunkturelle Entwicklung aus.


HANDEL INTERNATIONAL

Tesla treibt den südkoreanischen E-Commerce an
Tesla elektrisiert Südkoreas Online-Automarkt: Die Bestellungen für Model S und X ließen die digitalen Fahrzeugkäufe im Juli um 55 Prozent auf umgerechnet 445 Mio. Euro schnellen, berichtet Kedglobal.com. Dies erwiese sich als wichtiger Katalysator für den gesamten E-Commerce des Landes, der im letzten Jahr unter den Insolvenzen von Tmon und Wemakeprice gelitten habe. Südkoreas Online-Transaktionsvolumen sei so im Juli auf 14,1 Mrd. Euro gestiegen – ein Plus von 7,3 Prozent.

China verlangt Kennzeichnung aller KI-Inhalte
China führt eine strikte Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte ein, berichtet Scmp.com. Plattformen wie Wechat von Tencent und Douyin von Bytedance müssten ab sofort sämtliche künstlich erzeugten Texte, Bilder, Videos und Audioinhalte explizit markieren oder mit digitalen Wasserzeichen versehen. Wechat mit seinen 1,4 Mrd. Nutzern setze vorerst auf eine freiwillige Erklärung seiner Content-Ersteller. Das neue Gesetz sei aus wachsenden Sorgen vor Desinformation und Online-Betrug entstanden und Teil der „Qinglang“-Kampagne zur „Säuberung“ des chinesischen Internets.

Schweizer Einzelhandel wächst minimal
Die Schweizer Einzelhandelsumsätze kletterten im Juli um bescheidene 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, meldet Handelszeitung.ch. Im Monatsvergleich seien sie um 0,5 Prozent geschrumpft. Zwar stiegen die Ausgaben für IT- und Kommunikationsprodukte (17,8 Prozent); für Haushaltsgeräte, Textilien und Heimwerkerbedarf (4,7 Prozent) sowie für Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren (4,3 Prozent), dafür hätten Nahrungsmittel an Boden verloren.

Stichprobe bei Temu, Aliexpress, Shein: Fast die Hälfte Plagiate
Eine Untersuchung der „Information Technology and Innovation Foundation“ macht das Fälschungsproblem bei Temu, Aliexpress oder Shein deutlich, so eine Pressemitteilung des Instituts. Von 51 Bestellungen auf den drei großen chinesischen Plattformen seien 24 Produkte höchstwahrscheinlich Plagiate gewesen, die unbemerkt durch US-Zollbehörden gelangt waren. 90 Prozent aller beschlagnahmten Fälschungen hätten letztes Jahr aus China oder Hongkong gestammt. Der so entstehende wirtschaftliche Schaden belaufe sich auf bis zu 600 Mrd. Dollar.


Australiens Selfie-Altersprüfung erkennt Jugendliche falsch
Australiens geplantes Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige krankt an der fehlerhaften Alterserkennung durch Selfies, wie ein Regierungsbericht laut Heise.de zeige. Bei über 19-Jährigen erreiche die Technologie zwar eine Treffsicherheit von über 95 Prozent, aber gerade bei der kritischen Schwelle versage sie zu häufig: So wurden 38,3 Prozent der Dreizehnjährigen und sogar 59 Prozent der Vierzehnjährigen auf ein Alter von über 16 Jahren geschätzt. Frauen und Menschen nicht-weißer Hautfarbe würden besonders häufig falsch bewertet. Meta und Alphabet müssten ab Dezember dennoch ernsthafte Altersprüfungen nachweisen, andernfalls drohten zweistellige Millionen-Bußgelder.

Kundenbewertungen wichtiger als Influencer
Die Meinung anderer Kunden ist britischen Verbrauchern wichtiger als die von Influencern, zeigt eine Studie von Akeneo laut Channelx.world. 65 Prozent der Befragten hätten schon aufgrund von Nutzerbewertungen gekauft, aber nur 58 Prozent ließen sich von Social-Media-Empfehlungen leiten. Besonders der Einfluss der Influencer sei von 54 Prozent im Jahr 2023 auf jetzt 50 Prozent geschwunden. Am wichtigsten seien Bewertungen in den Kategorien Sport und Freizeit (63 Prozent), Wohnen (58 Prozent), Luxusgüter (56 Prozent) und Kulturveranstaltungen (55 Prozent).

Gen Z macht Vintage auf Pinterest zum Markt
Nachdem Suchbegriffe rund um Vintage vierstellig wachsen, richtet Pinterest bis 26. September in Zusammenarbeit mit Second-Hand-Händlern und Influencern einen eigenen „Thrift Shop“ mit Direkteinkauf ein, berichtet Retail-News.de. Besonders die Gen Z suche vermehrt nach klassischen Looks: „Navy-Streifen“ sei um 3.925 Prozent gestiegen, „2000er Ästhetik“ um 2.867 Prozent. Gefragt sei auch der „Babydoll“-Look der Sechziger (+4.428 Prozent), „Patchwork“ (+4.443 Prozent) oder „Polka Dots“ (+1.512 Prozent). Der Trend gehe über die Mode hinaus: So seien auch „Thrifted Kitchen“ um 1.012 Prozent und „Thrifted Decor“ um 283 Prozent häufiger gesucht worden.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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