Digitalisierung

Digitale Transformation im Handel: Omnichannel-Strategien, Connected Retail, Smart Stores und die Verschmelzung von Online und Offline.

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Foto: Bauingenieur mit Helm prüft Pläne am Zaun vor einem Rohbau mit Leitungen.
© OpenAI

Amazon warnt vor Baustopp für Rechenzentren

Mehr als 100 US-Gemeinden erwägen Baustopps für Rechenzentren, weswegen AWS-Chef Matt Garman vor „Folgen über Generationen“ warnt, berichtet Techradar.com. Rechenzentren seien strategisch so wichtig wie einst die Highways. Die US-Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur könnten bis 2032 auf 10,3 Bio. Dollar steigen. Amazon verzichte auf Geheimhaltungsabkommen mit den Behörden, lege jährlich Strom- und Wasserverbrauch offen und stecke über fünf Jahre mehr als eine Mrd. Dollar in Weiterbildung und Energieeffizienz vor Ort.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Person hält Smartphone an einem Schreibtisch mit Kabel und Akten im Büro
© Black Forest Labs / Flux

Alphabet wehrt sich gegen Android-Öffnung für KI-Rivalen

Alphabet klagt vor dem EU-Gericht gegen zwei Auflagen der EU-Kommission nach dem Digital Markets Act, berichtet Heise.de. Ab Januar 2027 muss Google Suchdaten mit rivalisierenden Suchmaschinen teilen, ab Juli 2027 fremden KI-Chatbots dieselben Android-Schnittstellen öffnen wie Gemini. Alphabet sieht den Datenschutz in Gefahr: Der Suchverlauf der Nutzer gelange ohne ausreichende Anonymisierung an Dritte, Android büße Sicherheitsvorkehrungen ein.

Redaktion30.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Bewerbungsgespräch mit dem Bot
© OpenAI

Bewerbungsgespräch mit dem Bot

Zwei Prozent der Unternehmen in Deutschland lassen Bewerbungsgespräche schon von einer KI führen, und jedes sechste kann sich das für die Zukunft vorstellen, zeigt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Insgesamt nutze fast jedes achte Unternehmen KI im Bewerbungsprozess, am häufigsten für das Texten von Stellenanzeigen. Bei sechs Prozent sortiere sie eingehende Bewerbungen vor. Deutlich weiter sei die Digitalisierung jenseits der KI: Jede zweite Firma führe Vorstellungsgespräche per Video, knapp jede dritte lasse Arbeitsverträge digital unterschreiben.

Redaktion29.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Barrierefreie Shops sparen auch der KI Arbeit
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Barrierefreie Shops sparen auch der KI Arbeit

Barrierefreie Websites nützen nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch KI-Systemen, argumentiert Politico.eu. Semantisch sauber ausgezeichnete Seiten könne eine KI direkt verarbeiten, statt Bedeutung erst erschließen zu müssen. Eine Modellstudie beziffere die Einsparung an Rechenlast, Strom und Wasser auf 70 bis 99 Prozent. Zudem steigere barrierefreies Design die Konversionen und senke die Zahl der Kaufabbrüche.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Mann prüft Netzwerkkabel an einem Serverrack in einem hellen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer Web: heimisch gehostet, amerikanisch zertifiziert

Nur 0,15 Prozent der Sicherheitszertifikate auf .ch-Domains stammen von Schweizer Anbietern, berichtet ITMagazine.ch. Ein Vertrauensentzug aus den USA könne demnach fast das gesamte Schweizer Web lahmlegen. Auf 77,6 Prozent der Domains laufe mindestens ein US-Dienst, jede fünfte Mail-Domain leite an Microsoft oder Google weiter. Selbst beim Hosting bröckle die Bilanz: Gut die Hälfte der Domains liege auf Schweizer Servern, unter Schweizer Kontrolle seien aber nur 42 Prozent.

Redaktion24.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Irland verhängt DSGVO-Strafe gegen Google
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Irland verhängt DSGVO-Strafe gegen Google

Die irische Datenschutzbehörde DPC hat Google wegen der Verarbeitung von Standortdaten eine ihrer höchsten Strafen aufgebrummt: 403 Mio. Euro, berichtet Fastcompany.com. Zwischen Mai 2018 und Februar 2020 habe der Konzern über drei Kontoeinstellungen, darunter den Standortverlauf, gegen die DSGVO verstoßen. Wer sie nutzte, habe womöglich nicht gewusst, dass Google seinen Aufenthaltsort für Werbung und Interessenprofile auswertete und länger speicherte als nötig. Binnen sechs Monaten müsse Google nachbessern.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Frau prüft Formulare an einem Schreibtisch neben einem aufgeklappten Laptop im Büro.
© Black Forest Labs / Flux

B2B-Vertrieb: Kunden drängeln, Formulare bremsen

Fast drei Viertel der Großhändler und Hersteller fürchten, Kunden zu verlieren, wenn sie Anfragen nicht am selben Tag beantworten, zitiert Retail-News.de das „B2Best-Barometer“ von ECC Köln, Synaigy und Intershop. Zugleich verschlinge Verwaltungsarbeit bei 39 Prozent der Unternehmen mehr als 40 Prozent der Vertriebszeit. Als größte Bremse gelte das manuelle Erfassen von Angeboten und Aufträgen. Nur rund jedes dritte Unternehmen biete Kunden umfassenden Self-Service, die Mehrheit beschränke sich auf einfache Bestellfunktionen.

Redaktion22.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Sprung, Bogen und Uhr, verbunden durch Lichtpunkte
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Cyber Resilience Act startet im Dunkeln

Ab heute greift der Cyber Resilience Act, doch nur 29 Prozent der Unternehmen in Deutschland wissen, was das für sie bedeutet, so eine Bitkom-Umfrage. 38 Prozent hätten vom Gesetz gehört, aber ohne die Folgen einschätzen zu können, 28 Prozent kennen es gar nicht. Hersteller von Software und vernetzten Geräten müssen aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken und schwere Vorfälle binnen 24 Stunden auf einer zentralen EU-Plattform melden, nach 72 Stunden nachlegen und einen Abschlussbericht liefern. Allerdings starte auch die zentrale EU-Meldeplattform erst heute, Probeläufe würden also ausfallen.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: Serverstapel verbunden mit Gebäude, teils durch Kette mit Vorhängeschloss gesichert
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland hängt am stärksten an fremder Technik

Kein Land hängt so stark an wenigen Technologieanbietern wie Deutschland: 94 Prozent der Unternehmen stecken in Abhängigkeiten von ausländisch oder extern kontrollierten Lieferketten; der weltweite Durchschnitt liege bei 86 Prozent, berichtet Haendlerbund.de. Nur 14 Prozent hätten vollen Überblick über ihre technischen Verflechtungen. Ein Anbieterwechsel bei kritischen Systemen dauere bei mehr als einem Drittel länger als zwölf Monate, aber jedes zehnte Unternehmen sehe sowieso keine Alternative.

Redaktion11.09.263 Min.
Person in Arbeitskleidung öffnet Serverschrank in einem Rechenzentrum mit Netzwerktechnik
© Black Forest Labs / Flux

Google investiert 15 Mrd. Dollar in Finnland

Google steckt rund 15,1 Mrd. Dollar in Finnlands KI- und Digitalinfrastruktur, die bislang größte Einzelinvestition des Konzerns in Europa, berichtet Techradar.com. Das Geld fließe über zwei Jahre nicht nur in Rechenzentren, sondern auch in Netzausbau, Ökostromprojekte und Batteriespeicher. Kühles Klima und kohlenstoffarmer Strom machten Finnland für Hyperscaler attraktiv. In Hamina beispielsweise kühle Meerwasser die Server, die Abwärme heize die Nachbargebäude.

Redaktion10.09.262 Min.
Illustration: Browserfenster mit EU-Sternenkreis-Münze, verbunden mit einem Ladengeschäft-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Google: Europa bekommt eine schlechtere Suche

Die „größte Qualitätseinbuße in 29 Jahren Suchgeschichte“, so beschreibt Google den Umbau seiner Suchergebnisse in Europa, berichtet Reuters.com. Der Konzern erfülle damit Auflagen des Digital Markets Act, nachdem die EU-Kommission im Juli 460 Mio. Euro Strafe verhängt und eine Frist von 60 Tagen gesetzt habe. Frühere Anpassungen hätten den kostenlosen Direktbuchungs-Traffic zu europäischen Unternehmen bereits um 30 Prozent gedrückt, so Google.

Redaktion09.09.262 Min.
Techniker prüfen Serverracks in modernem Rechenzentrum als Symbol für verlässliche Infrastruktur
© Black Forest Labs / Flux

Website-Performance > Search-Ranking

Gutes Ranking, trotzdem kein Besuch: Kunden, die über ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten suchen, bekommen Ergebnisse, die die klassischen Links außen vor lassen, argumentiert Techradar.com. Darum entscheide nicht das klassische Search-Ranking, sondern ob ein KI-System die Seite laden, durchsuchen und verstehen könne. Es sei auch nicht mehr entscheidend, wie schnell eine Seite lade, sondern wie sie an einem Aktionstag oder nach einem viralen Post performe. Zunehmend wichtig würden gutes Hosting und eine verlässliche Infrastruktur.

etailment02.09.263 Min.

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