
München verliert IT-Spezialisten
Der Standort München verliert massiv Arbeitsplätze im IT-Bereich. Dafür haben sich die Jobaussichten für IT-Profis im Raum Frankfurt deutlich verbessert. Das zeigt eine aktuelle Jobstudie zur CeBIT 2002.
David WöllensteinRedakteurIn der bayrischen Landeshauptstadt haben CeBIT-Aussteller nur noch 252 IT-Jobs zu bieten. Vergangenes Jahr waren es noch 750 Stellen. Siemens und Infineon gehörten 2001 zu den Münchner Jobmotoren für IT-Cracks aus der ganzen Welt. Heute sind es EADS und T-Systems. Als Deutschlands Insolvenz-Hauptstadt wurde München Ende vergangenen Jahres durch die Studie der European Business School (EBS) identifiziert. Jetzt leidet Stoibers Vorzeige-Metropole unter rückläufigen Jobofferten im Bereich Informationstechnologie.
Dafür lohnt sich der Besuch für IT-Kandidaten jetzt auch bei den großen CeBIT-Unternehmen aus Frankfurt, die aktuell 229 IT-Jobofferten bieten. Damit eroberte sich Frankfurt am Main den zweiten Platz der IT-Jobstudie - vor Hamburg (Platz 3), Berlin (Platz 4) und Stuttgart (Platz 5).
Basis der IT-Jobstudie sind die tagesaktuellen Online-Ausschreibungen von 464 führenden CeBIT-Ausstellern. Extrahiert wurden die Stellenangebote für die 20 wichtigsten IT-Jobs - vom Entwickler über SAP-Berater bis zum Systemarchitekten. (ST)
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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