
Narren trotzen Wirtschaftskrise
Die Jecken lassen sich von der Wirtschaftskrise nicht die Laune vermiesen - darauf deuten erste Zahlen zur Karnevalssaison hin. Das Geschäft laufe gut, teilt der Spielwarenverband mit.
David WöllensteinRedakteurKostüme von Film- und Fernsehfiguren sind gefragt
Bei den Kostümierungen reicht die Palette von Film- und Fernsehfiguren bis hin zu den Klassikern wie Hexe, Clown und Prinzessin. Bei Mädchen finden Barbie und die Disney-Figuren aus verschiedenen Filmen viel Anklang; Jungen verkleiden sich gern als Superman oder Batman.
Bei den Erwachsenen stehen oft Themenabende auf dem Programm, hieß es: Zum Beispiel das Mittelalter mit Ritter und Burgfräulein, die Renaissance mit ausladenden Kostümen oder das farbenfrohe "Bollywood" aus Indien mit Tanz- und Gesangseinlagen.
5,4 Millionen Schminksets
In der vergangenen Saison produzierten die Hersteller knapp zwei Millionen Karnevalskostüme für Erwachsene und 1,6 Millionen Kostüme für Kinder. Dazu kamen mehr als eine Million Perücken, 2,5 Millionen Hüte und 5,4 Millionen Schminksets.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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