Was ein verregneter Monat für eine Branche ausmacht: Die Kaufzurückhaltung im April drückte die Umsätze der Baumärkte im zweiten Quartal. Für den Rest des Jahres ist der Branchenverband optimistisch.
Verbraucher hatten keine Lust auf Gartenstühle
Bei den Warengruppen sind Gartenmöbel und -dekoration die größten Verlierer. Hier gab es auf unbereinigter Fläche bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzminus von 7 Prozent.
Bei Gartenhartware gingen im selben Zeitraum die Erlöse um 4,7 Prozent zurück. Weiter rückläufig ist der Bereich Tapeten, Bodenbeläge und Innendekoration (minus 2,4 Prozent).
Bei Blumen und Pflanzen gab es jedoch ein Plus von 2,6 Prozent. Auch die beteutendste Warengruppe Baustoffe/Bauchemie mit 12 Prozent Anteil am Gesamtumsatz der Branche wuchs - und zwar um 3,3 Prozent. Noch besser liefen Anstrichmittel und Zubehör (plus 3,6 Prozent), Sanitär (plus 4,7 Prozent) und Elektro mit gar 6,4 Prozent.
Für den Rest des Jahres ist der BHB allerdings optimistisch. Denn schon der Mai, vor allem aber der Juni seien deutlich besser gelaufen. Der Verband hält daher an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Demnach werde die Baumarktbranche um 1,8 bis 2 Prozent wachsen.
