
Neckermann-Chef nicht zufrieden mit dem Jahr 2011
2010 lief für den Versandhändler Neckermann besser als erwartet, 2011 hingegen schlechter als gedacht. In diesem Jahr will Konzernchef Koopmann aber einem Zeitungsbericht zufolge einen Überschuss erzielen.
Den Rückgang begründet der Vorsitzende der Geschäftsführung mit dem Rückzug aus ost- und zentraleuropäischen Märkten wie der Ukraine, Kroatien und der Tschechischen Republik. Zudem habe sich das Kataloggeschäft zuletzt stärker als gedacht abgeschwächt.
Koopmann nicht zufrieden
Somit liege das Ergebnis etwas unter dem Wert des Vorjahres. 2010 hatte Neckermann besser als erwartet abgeschnitten und eine "schwarze Null" vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erzielt. Er sei mit dem Geschäftsjahr 2011 trotz der Erfolge im E-Commerce und den erzielten Fortschritten im Verhältnis zu den Kunden nicht zufrieden, so Koopmann.
Für das laufende Jahr rechnet er mit stagnierenden Umsätzen. Da der Konzern aber seine Investitionen in das Kataloggeschäft zurückfahre und Marge vor Menge gehe, werde das Ergebnis deutlich besser ausfallen als im Vorjahr, schreibt die Zeitung. Das Ziel sei weiterhin, 2012 einen Überschuss zu erzielen.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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