60 Seiten Trends, Player und Perspektiven: etailment e-map 2016

60 Seiten Trends, Player und Perspektiven: etailment e-map 2016

Mehr Daten, mehr Personalisierung, mehr Content, mehr Mobile, mehr Wünsche der Kunden und immer mehr Gegner. 2016 dürfte die To-do-Liste der Händler überquellen. Es ist ein digitaler Tsunami, der da über die Branche hereingebrochen ist. Wie kann sich der Handel freischwimmen? Welche Leuchttürme und Bojen zeigen inmitten der hohen Wellen die Richtung an? Die „etailment e-map 2016“ hilft als Trendradar auf über 60 Seiten bei der Orientierung.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Binnen eines Jahres hat sich die Zalando-Aktie von knapp 19 Euro auf rund 31 Euro gesteigert. Nur ein Anzeichen dafür, mit welcher Kraft der digitale Tsunami durch den Handel rauscht. Der klassische Handel dage­gen steht bereits knietief im Wasser.

Aber er reagiert. Und dabei ist es ziemlich gleich, auf welchem Feld er sich frei schwimmt. Wichtig ist: er reagiert. Will er mithalten, dann aber muss er ein atemberaubendes Tempo gehen, muss die Technik-Veränderungen rasch adaptieren, die sich wandelnden Kundenwünsche frühzeitig erken­nen. Zalando zeigt nämlich gerade, mit welchem Tempo Innovationen heu­te den Handel verändern und mausert sich bereits zur Fashion-Plattform.

Neue Plattformen, neue Player und neue Kanäle stellen die etablierten Wettbewerber andauernd vor neue Herausforderungen. Längst geht es nicht mehr um ein „Ja oder Nein“ bei Mobile, Multichannel, Multi-Ser­vices. Nicht IT-Strukturen oder eigene Wertschöpfungsketten bestimmen die Dynamik, sondern der Kunde.

Und der stellt die alte Rolle des Handels zunehmend in Frage. Ist der Web­shop noch Schaufenster? Oder sind es nicht längst Facebook, Instagram, WhatsApp und Co? Wie lange noch müht sich der Kunde nach der Inspira­tion am Smartphone zum Einkauf an den Desktop-Rechner? Wann werden die Service- und Liefer-Versprechen von Amazon und Co als Standard von jedem Händler erwartet?

Um gegen die Big Player mit ihren Abermillionen Euro im Rücken beste­hen zu können, reicht Geschwindigkeit und gutes Marketing allein nicht aus. Es braucht den Mut zum Wandel. Es braucht Symbiosen, Koopera­tionen, neue Kombinationen. Auch mit den großen Marktplätzen und Plattformen, mit Google, Amazon, eBay und Co – wenn der Kunde dort ist. Denn in der digitalisierten Gesellschaft bestimmt die Datenmacht der Plattformen in Echtzeit über Märkte und Kundenströme. Eine Daten­macht, mit der diese sich mittelfristig an jedem Kontaktpunkt an den Beginn des Kaufprozesses setzen können. Daten, mit denen die Top-Player ihren Wettbewerbern eines Tages auch sagen werden, wann ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

Wie sich Händler gegen diesen Sturm wappnen können, welche Prozesse und Konzepte Anbieter nutzen, um auf der Welle des Tsunami zu reiten, zeigt diese „e-Map“ mit Best Cases, Interviews, Studien und Analysen auf.

Aus dem Inhalt:

Player: Wir stellen erfolgreiche und innovative Händler vor, die mit ihren Strategien und Modellen gekonnt im Markt agieren. Manche erschließen sich mutig neue Märkte, anderen gelingt der Spa­gat zwischen Tradition und Moderne. Immer aber gehen sie ganz eigene Wege.

Multichannel: Die Verzahnung der Kanäle bleibt die große Herausforderung im Handel. Die Wege dahin sind vielfältig. Die Hürden auch. Wir schauen nach, wo es im Multichannel, Omnichannel, No-Line noch hakt, wo Händler gut aufgestellt sind und was Kunden erwarten.

Marketing: Wo und wie kann digitales Marketing künftig fesseln? Welche Mittel helfen, wenn Customer Engagement und Personalisierung auf der Agenda stehen? etailment schaut auf die Optionen und die Grundlagen, und verrät wie man den aktuellen Werkzeugen mehr Glitzer verleiht.

Software: Schlauere Software, mehr Service, mehr Automatisierung. Für die wachsenden Ansprüche der Kunden stehen immer intelligentere Lösungen parat. Wir zeigen, worauf der Wettbewerb vertraut und präsentieren Lösungen, die auch für das kleine Budget taugen.

Mobile: Mobile wird immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt im Onlinehandel und zugleich zum Hoffnungsträger für das stationäre Geschäft. Welche Trends stehen dabei im Fokus und welche Ideen sind besonders vielversprechend, um dem mobilen Kunden „abzuholen“?

Das ePaper der etailment e-map 2016 (in Kürze).
Die pdf-Ausgabe der etailment e-map 2016.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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