Neuheiten und WM sollen Süßwarenumsatz beleben

Neuheiten und WM sollen Süßwarenumsatz beleben

2 Min.Aktualisiert am
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Im Vorfeld der Süßwarenmesse ISM stellen sich Handel und Hersteller auf höhere Preise für das süße Sortiment ein. Die Fußball-WM soll 2010 für neue Umsatzimpulse sorgen.

Süßwarenhandel und -industrie mussten 2009 leichte Rückgänge beim Umsatz hinnehmen. Beim Handel sank er um etwa 1 Prozent nach 13,8 Milliarden Euro im Jahr 2008.

Bei der Süßwarenindustrie ging der Umsatz um 0,6 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zurück. Insgesamt produzierten die deutschen Hersteller 3,57 Millionen Tonnen Süßwaren (minus 2,3 Prozent).

Knabberartikel laufen gut, Schokolade stagniert

Während die Nachfrage nach Knabberartikeln zulegte, entwickelten sich die anderen Warenbereiche - etwa Schokolade, Eis und Kekse - rückläufig.

Sorgen bereite der Branche vor allem der stark gestiegene Preis für den wichtigen Rohstoff Kakao, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Süßwarenindustrie Tobias Bachmüller. Diese Erhöhungen habe die Industrie aufgrund des harten Wettbewerbs im Lebensmittelhandel nicht in vollem Umfang weitergeben können.

Fußball-WM als Umsatzbringer

Für 2010 hoffen Handel und Hersteller, die diesjährigen Umsätze halten zu können. Dabei setzt die Branche vor allem auf die Fußball-Weltmeisterschaft, denn beim Fernsehen werde viel geknabbert.

An diesem Sonntag beginnt in Köln die Internationale Süßwarenmesse (ISM). Bei der viertägigen Fachmesse zeigen rund 1.500 Aussteller neue Süßwarenprodukte. Dazu gehören neue Schoko-Geschmacksrichtungen wie "Kölnisch Wasser", Schokoladen-Sushi oder Fruchtgummis in Form von Hühnerfüßen.

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