
NKD übernimmt Filialen von Mäc Geiz
Die Sanierung des Nonfood-Discounters Mäc Geiz gewinnt an Tempo. Dafür werden einige Filialen abgestoßen. Der neue Eigner der Standorte will sämtliche Mitarbeiter übernehmen.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentSchließungen sind "absolute Voraussetzung"
Für eine Sanierung von Mäc Geiz sei eine Reduzierung des Filialnetzes um unrentable Standorte "absolute Voraussetzung", betonte Rainer Eckert, Generalbevollmächtigter der in Eigenverwaltung befindlichen Mäc-Geiz-Gruppe.
Daher begrüßt auch der vom Insolvenzgericht eingesetzte Sachwalter Lucas F. Flöther die Übernahme der Standorte durch NKD: "Dadurch wird es gelingen, Filialen zu retten, deren Schließung für eine Unternehmenssanierung unvermeidlich gewesen wäre."
In den Fällen, in denen eine Übernahme durch NKD ausgeschlossen ist - beispielsweise, weil das Unternehmen bereits mit einer eigenen Filiale vor Ort vertreten ist - prüfe Mäc Geiz "weitere Übernahme-Optionen".
Erst wenn diese erschöpft seien, würden Filialen geschlossen. Aktuell seien hiervon 18 Niederlassungen betroffen, teilt der Discounter mit. Mäc Geiz hat bundesweit rund 260 Filialen und 1.700 Mitarbeiter.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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