Nur wenige Banken erkennen Zahlungsmissbrauch sofort

Nur wenige Banken erkennen Zahlungsmissbrauch sofort

Die Zahlungsmöglichkeiten werden immer vielfältiger, die Angreifer immer technisch versierter: Die Bekämpfung systematischen Zahlungsbetrugs dauert oft zu lange, so das Ergebnis einer Studie.

MSMarion SchalkRedakteurin
1 Min.· Aktualisiert am
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Zudem würden nicht nur die Zahlungsmöglichkeiten immer vielfältiger, sondern auch die Angriffe technisch immer ausgereifter und schlagkräftiger.

Bekämpfung von Zahlungsmissbrauch ist Zukunftsgeschäft

IBM sieht im Sicherheitsanalyse-Markt offensichtlich Potenzial: Der Software-Riese hat bekanntgegeben, dass er das Unternehmen Iris Analytics übernimmt. Die Firma entwickelt Programme zur Prävention von Zahlungsbetrug an. Die Iris-Software erkennt demnach Missbrauchs-Transaktionen in Echtzeit und kann Zahlungen so frühzeitig stoppen, dass Verluste erst gar nicht entstehen.

Die Software werde bereits von vielen Banken und Prozessoren bei Kredit- und Debitkartenzahlungen eingesetzt, wobei sie sowohl die Kunden- als auch die Händlerseite schütze, so IBM. Internetzahlungen und Onlinebanking werden zusätzlich durch Erkennung von Endgeräten und Analyse der Internetverbindung abgesichert.

2007 gegründet, hat Iris Analytics ihren Hauptsitz in Koblenz. Finanzielle Angaben zur Übernahme wurden nicht offen gelegt.

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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