Nur wenige Banken erkennen Zahlungsmissbrauch sofort

Nur wenige Banken erkennen Zahlungsmissbrauch sofort

1 Min.Aktualisiert am
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Die Zahlungsmöglichkeiten werden immer vielfältiger, die Angreifer immer technisch versierter: Die Bekämpfung systematischen Zahlungsbetrugs dauert oft zu lange, so das Ergebnis einer Studie.

Zudem würden nicht nur die Zahlungsmöglichkeiten immer vielfältiger, sondern auch die Angriffe technisch immer ausgereifter und schlagkräftiger.

Bekämpfung von Zahlungsmissbrauch ist Zukunftsgeschäft

IBM sieht im Sicherheitsanalyse-Markt offensichtlich Potenzial: Der Software-Riese hat bekanntgegeben, dass er das Unternehmen Iris Analytics übernimmt. Die Firma entwickelt Programme zur Prävention von Zahlungsbetrug an. Die Iris-Software erkennt demnach Missbrauchs-Transaktionen in Echtzeit und kann Zahlungen so frühzeitig stoppen, dass Verluste erst gar nicht entstehen.

Die Software werde bereits von vielen Banken und Prozessoren bei Kredit- und Debitkartenzahlungen eingesetzt, wobei sie sowohl die Kunden- als auch die Händlerseite schütze, so IBM. Internetzahlungen und Onlinebanking werden zusätzlich durch Erkennung von Endgeräten und Analyse der Internetverbindung abgesichert.

2007 gegründet, hat Iris Analytics ihren Hauptsitz in Koblenz. Finanzielle Angaben zur Übernahme wurden nicht offen gelegt.

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