
Online-Shop User surfen immer weniger auf niedriger Bildschirmauflösung
Die Webtrekk GmbH, Anbieterin von Echtzeit-Webcontrolling im deutschsprachigen Raum, ermittelt für das Jahr 2005 sinkende Nutzungsraten von Bildschirmen mit einer Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten.
Björn BöerChefredakteurIm September 2005 erreichte der Prozentsatz der Internetnutzer, die mit dieser Auflösung Einkäufe im Netz tätigen, einen neuen Tiefstand: In Deutschland sind es knapp über 8%, in den USA mit 16,9% immerhin noch mehr als doppelt so viele Nutzer. Durchschnittlich fällt der Prozentsatz in Deutschland wie in den USA um monatlich 0,5%. Zum Vergleich: Mit der Auflösung 1024 x 768 surften im September diesen Jahres in Deutschland 61,7%, in den USA 56,3%.
Bei den Prozentsätzen handelt es sich um Durchschnittswerte aller Webtrekk-Kunden. Zu den Kunden zählen unter anderem Esprit, Siemens, Die Zeit, Marc O´Polo, Görtz, Spiele Max und Bilfinger Berger.
Viele Webseitenbetreiber haben Ihre Webseite noch auf 800x600 optimiert. Neben der Standardauflösung 1024x768 nimmt die Bedeutung kleinerer Auflösungen ab. Webtrekk empfiehlt, im kommenden Jahr die Bildschirmauflösung der Besucher und Käufer des eigenen Online-Shops im Trend zu analysieren und ab einem Anteil von weniger als 4% für kleine Auflösungen über ein Redesign nachzudenken. (KC)

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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